Zu arm fürs deutsche Altersheim: Immer mehr Rentner lassen sich in Ungarn pflegen

leaf gmbh, 30. April 2018

Einzelzimmer für 1600 Euro, inklusive Vollverpflegung und allen Pflegeleistungen: Davon können Rentner in Deutschland nur träumen. Doch hinter der Grenze ist das Standard. Wer sich die Kosten in Deutschland nicht mehr leisten kann oder will, wandert ab - und findet paradiesische Zustände.

In weiten Teilen Deutschlands kostet ein Heimplatz mehr als Senioren sich leisten können. Gut ein Drittel aller Pflegebedürftigen müssen deshalb Sozialhilfe beantragen: Über 400.000 Menschen in Deutschland bekommen die „Hilfe zur Pflege“. Und die Zahl dieser Personen steigt Jahr für Jahr an, denn
• einerseits werden die Menschen in Deutschland immer älter,
• andererseits steigen auch die Kosten für Pflegeheime ständig.
Dabei sind die Bedingungen in deutschen Pflegeheimen alles andere als gut. Personalmangel und Bürokratie verschlimmern die Zustände weiter.
Immer mehr Menschen machen sich deshalb auf die Suche nach Alternativen!
Deshalb orientieren sich viele Betroffener ins Ausland. Vor allem Pflegeheime in Osteuropa stehen derzeit hoch im Kurs.

Viele sind mit den Pflegebedingungen hierzulande unzufrieden. In Ungarn bieten Heimen einen Standard, von dem viele sonst nur träumen könnten: Einzelzimmer, Vollverpflegung, alle Pflegeleistungen – für gerade einmal 1600 Euro. Ein Heimplatz in Deutschland kostet im Schnitt doppelt so viel.

Pfleger verdienen nur ein Drittel von deutschen Gehältern
Vor allem die Personalkosten sind jenseits der Grenzen viel niedriger als bei uns. Die Pflegerinnen in Ungarn verdienen etwa 700 Euro im Monat. In Deutschland aber liegt der Durchschnittslohn für eine Pflegekraft bei durchschnittlich 2300 Euro brutto – das ist fast drei Mal so viel.
Die Heime können auch Bewohnern, die zum Teil unter schwerer Demenz leiden, eine ausgesprochen gute Betreuung gewährleisten. Zehn Pfleger stehen zur Verfügung – für gerade einmal 13 Bewohner.
Noch familiärer geht es am Balaton zu. Auch hierhin zieht es immer mehr Senioren aus Deutschland, wenn sie nicht mehr alles alleine machen können. Die Heimnachbarn stammen meist aus Österreich oder der Schweiz - und auch der Arzt spricht Deutsch.
Nicht immer treibt Geldnot deutsche Rentner ins Ausland
Viele finden den Weg nach Ungarn über Vermittler. Die helfen Senioren, ein günstiges Heim zu finden – ohne dabei Abstriche bei den Standards zu machen.

Die Senoren wollten das, „was sie in ihrem Arbeitsleben erwirtschaftet haben – das Häuschen, die Eigentumswohnung – nicht aufs Spiel setzen, weil sie das eigentlich als ihren Teil an die Kinder weitergeben möchten.
Mit anderen Worten: Nicht immer treibt Geldnot deutsche Rentner ins Ausland! Viele Senioren wollen ihr Vermögen an die Kinder vererben anstatt es für teure Pflegedienste aufzubrauchen.
Maniküre, Pediküre, Friseur, Massagen - alles inklusive
Die deutsche Pflegekasse zahlt übrigens auch dann ihren Beitrag, wenn die Empfänger in Tschechien oder Ungarn leben. Sie freut sich sogar über die Exil-Senioren. Denn auch in Ungarn sind die Kosten überschaubar. Das Einzelzimmer kostet 1650 Euro. Die Pflege ist inklusive. Aber auch Maniküre, Pediküre, Friseur, regelmäßige Massagen oder Physiotherapie gehören ganz selbstverständlich dazu.

Dabei hat der Pflegegrad in Ungarn keinen Einfluss auf den Preis für einen Platz im Heim – das Tarifsystem ist ganz bewusst so gestaltet.

www.ungarnexpert.com


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