GENO WOHNBAUGENOSSENSCHAFT EG: EIGENE WOHNUNG - GANZ OHNE SCHULDEN UND KREDITE?
Wie das Fernsehmagazin „plusminus“ berichtet verspricht die Genossenschaft GENO den Erwerb einer Immobilie ohne Schulden und fast ohne Risiko. Es wird berichtet, dass Verbraucherschutzorganisationen dieses Modell für ein verbotenes Schneeballsystem halten. Weiter wurde berichtet, dass die Staatsanwaltschaft gegen Vorstände der GENO wegen Betrugs und Insolvenzverschleppung ermittele.
„Die GENO Wohnbaugenossenschaft eG findet für Sie immer die richtige Lösung“ das ist auf der Webseite der GENO zu lesen. Plusminus berichtet, „dass in Werbevideos und Beratungsgesprächen die GENO den Eindruck erweckt, dass man mit dem Kauf von Genossenschaftsanteilen schon nach circa zwei Jahren in die Wunschimmobilie einziehen kann. Vor allem für Familien, die Schwierigkeiten haben, einen Immobilienkredit zu bekommen, klinge das Angebot verlockend.“
Weiter berichtet Plusminus, „dass ehemalige Mitarbeiter der GENO, die Einblicke in die Strukturen der Genossenschaft nehmen konnten, den Vorständen vorwerfen, dass es ihnen nicht um den Bau von Immobilien gegangen sei, sondern darum, sich selbst zu bereichern. Das soll auch die Staatsanwaltschaft Stuttgart vermuten. Sie ermittle gegen die Vorstände der GENO wegen Betruges und Insolvenzverschleppung.
Der Vorstandsvorsitzende der Geno, Jens Meier, weist Plusminus gegenüber den Vorwurf Betrug von sich. Er behauptet, das Modell sei erfolgreich. Auch wenn nur 400 von 13.000 Genossenschaftsmitgliedern eine Immobilie erhalten hätten.
Dem Vernehmen nach soll die Zahl der Genossenschaftsmitglieder von ehemals 13.000 auf ca. 5000 geschrumpft. Mitglieder die gekündigt haben sollen ihr eingezahltes Geld nicht in voller Höhe erstattet bekommen.
Eine eigene Wohnung – ganz ohne Schulden und Kredite – das ist zwar ein schöner Traum – aber kaum die Realität, sagt Horst Roosen, Vorstand des BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. und seit 1998 aktiv im Anlegerschutz tätig. Genossenschaften werden von den Menschen immer positiv wahrgenommen und dabei wird oft vergessen sich ausführlich über die Risiken zu informieren.
Um eine ausgewogene Berichterstattung anzubieten, nachstehend einige Veröffentlichungen anderer Organe:
Focus online
Keine Wohnung und das Geld ist weg Dreiste Genossenschaft: Anleger zahlen 10.000 Euro für Wohnungen, die sie nie bekommen.
http://www.focus.de/immobilien/kaufen/geno-eg-vorsicht-vor-dieser-wohnbau-genossenschaft_id_7143874.html
Stiftung Warentest
Genossenschaften: Wie dubiose Anbieter das gute Image missbrauchen.
https://www.test.de/Genossenschaften-Wie-dubiose-Anbieter-das-gute-Image-missbrauchen-4880991-0
SWR Fernsehen MARKTCHECK
Immobilienkauf: Wie Anbieter ahnungslose Kunden ködern
Das Angebot: einfach Genossenschaftsanteile kaufen und schon bald in die Wunschimmobilie einziehen. Verlockend, aber mitunter ein Geschäft mit ruinösen Folgen. https://www.swr.de/marktcheck/immobilienangebot-mit-risiken/-/id=100834/did=19466446/nid=100834/1ijt1x5/index.html
Betroffene Genossenschaftsmitglieder können ihre rechtlichen Möglichkeiten professionell durch BSZ® e.V. Vertrauensanwälte überprüfen lassen und sich auch auf den letzten Stand der Dinge bringen lassen.
Qualifizierter Rechtsbeistand ist von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Vertrauensanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Möglichkeiten.
Weitere Informationen können kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden
Direkter Link zum Kontaktformular:
http://www.fachanwalt-hotline.eu/Anmeldeformular?PHPSESSID=c268f42fcf9a6326cfb1d5d386dce5f2
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Internet: http://www.fachanwalt-hotline.eu www.anwalts-toplisten.de
Rechtshinweis
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Für Unternehmen die in unseren Berichten erwähnt werden und glauben, dass ein geschilderter Sachverhalt unrichtig sei, veröffentlichen wir gerne eine entsprechende Gegendarstellung. Damit wird gezeigt, dass hier aktiver Anlegerschutz betrieben wird.
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