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Politik Für Wirtschaftsjournalisten

Entindividualisierung als politisch motiviertes Ziel ?

G Galerie für Kulturkommunikation 1 Min. Lesezeit · 198 Wörter · 2.109 Aufrufe

Teamfähig! In jeder Stellenanzeige liest man diese Eigenschaft als die herausragende Anforderung. Teamarbeit erscheint als perfekte Lösung jeder Arbeitsorganisation. Ist Teamarbeit die Lösung für alle denkbaren Aufgaben? Wie sieht die Struktur eines Teams aus: Verkörpert es wirklich die Kompetenz aller Mitglieder? Leistet es mehr als die gebündelten Fähigkeiten vermuten lassen? Willkommen in unserem Team – und man sieht fröhliche Gesichter von jungen Menschen, die einen freundlich in ihre Mitte aufnehmen. Ist das so? Die Realität sieht anders aus: Eifersucht, Intrigen, wie auch verdeckte Machtkämpfe können Teams zur Hölle machen: Zielvorstellungen werden zu einem Unterdrückungsmechanismus arbeitswilliger Mitglieder – es herrscht Kampf, Frustration und im besten Fall Resignation. Teams können die Leistungen bündeln aber auch jegliche Kreativität zerstören - sie können Verantwortung schaffen und Trittbrettfahrern zu neuen Möglichkeiten verhelfen. Teams können dafür verantwortlich sein, dass die Hälfte aller Mitarbeiter in die innere Kündigung gegangen ist. Sie können wunderbar sein aber auch eine krankmachende Hölle.

Rainer Strzolka
Team-(un)fähig?
Die Dekonstruktion des Teamgedankens
Berlin: Simon Verlag für Bibliothekswissen
2013, 97 Seiten, softcover
ISBN 978-3-940862-53-2
22,00 €

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