Kleinanleger investieren oft in Kapitalanlagen in die reiche Leute niemals investieren würden.

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. , 13. September 2017

Tausende Anleger verlieren jedes Jahr ihre Altersvorsorge und sollen oft auch noch Ausschüttungen zurück zahlen. Jedes Jahr fallen einige Hunderttausend Deutsche auf „absolut sicherere“ Kapitalanlagen herein. Ihnen werden Schrott-Immobilien, unternehmerische Beteiligungen, Fondsbeteiligungen, Wind-, Strom-, Holz - Fonds angedreht. Sie zahlen maßlos überhöhte Provisionen und vertrauen dabei blind den Finanzberatern.

Menschen mit höheren Einkommen sind von Pleiten und Betrügereien im Grauen Kapitalmarkt weniger betroffen als Menschen mit wenig Einkommen. Wer finanziell gut aufgestellt ist, erzielt auf Grund seines Anlageverhaltens z.B. in Aktien meist auch höhere Renditen.

Wer finanziell weniger gut aufgestellt ist, setzt oft auf das falsche Pferd.

Den enormen Risiken bis zum Totalverlust stehen oft äußerst fragwürdige Renditechancen gegenüber, die zudem mitunter durch saftige Gebühren zusätzlich reduziert werden. Bei vielen Anlageskandalen mit tausenden Geschädigten, vermittelten die Berater ihren Kunden den Eindruck es mit einer soliden und langfristigen Anlagestrategie und Anlageform die sich besonders zur Altersvorsorge eignet zu tun zu haben. Die Möglichkeit eines Totalverlustrisikos wird bewusst verschwiegen oder klein geredet.

Der Kleinanleger geht in der Regel zu seiner Bank und lässt sich dort beraten, wie er sein Geld gewinnbringend anlegen kann. In der Regel läuft es dann darauf hinaus, dass nur Produkte angeboten werden, die von dieser Bank auch vertrieben werden. Der Kunde „entscheidet“ sich dann für einen Investmentfonds oder wenn es hoch kommt für eine Aktie oder eine Anleihe.

Die Alternative ist das Angebot bzw. die Werbung eines Finanzvertriebs. Hier gilt, wer am lautesten schreit und am meisten Geld für Werbung raushaut, die höchsten Provisionen für den Vertrieb zahlt, greift die meisten Kunden ab. So werden oft alle Werberegister gezogen bis man auch noch im allerletzten Kaff seine Duftmarke gesetzt hat. Dann gab es da noch die drei-Buchstaben Firma die in den Fußballstadien die Banden mit ihrer Werbung zugekleistert hat. Hinterfragt wurde aber nie, mit welchem Geld diese teuren Werbeaktionen eigentlich finanziert wurden. Das Ergebnis ist bestens bekannt.

Der Anleger stellt also einem Unternehmen sein Geld zur Verfügung in der Hoffnung, dass es sich vermehrt. Warum kommt er nicht auf die Idee mit seinem Geld ein eigenes Unternehmen zu gründen oder ein bestehendes Unternehmen zu kaufen. Der Grund: Er traut sich selbst nicht zu, Gewinne zu erwirtschaften, ist aber bereit zu glauben, dass ein Anderer, den er noch nicht einmal kennt- ihm sein Geld vermehren wird. Ein fataler Irrtum, wie sich oft zeigt!

Anleger sind bereit Ihr Geld in Bäume in exotischen Ländern zu investieren und verlieren dabei reihenweise ihr Geld. Das Geschäftsmodell mit dem ein Anbieter die Anleger lockte, versprach eine nachhaltige ökologische Investition, die auch noch Rendite abwerfen sollte. So beteiligten sich die Anleger im guten Glauben an Teakholz-Plantagen in Costa Rica. Der Haken: Ihr Geld kam offenbar überhaupt nicht dort an. Der ehemalige Chef der inzwischen insolventen Firma muss für sechs Jahre und zehn Monate hinter Gitter. Das Landgericht Frankfurt verurteilte ihn zu dieser Haftstrafe. Der heute 73-Jährige hatte rund 700 Anleger um ca. 20 Millionen Euro betrogen.

Warum kaufen diese Leute keinen Wald oder einen Acker in Deutschland?

Der Adel macht das schon über Generation so und fährt dabei, wie man sehen kann, keine Verluste ein. Wald und Boden vermehren sich nicht, sie sind ein knappes Gut mit sicherer Wertsteigerung.

Essen und Trinken ist für die meisten Anleger zwar ein Bedürfnis, aber als Anlage völlig fremd. Weine können zum Beispiel eine super Anlage sein. Warum sich also nicht an einem Weingut beteiligen?

Banken bieten Kleinanlegern Unternehmensanleihen von Unternehmen an, denen ihr eigenes Haus den Kredit verweigert hat. Dem Kleinanleger wird das aber verschwiegen und als profitabel Anlagemöglichkeit offeriert.

Warum sucht sich der Anleger nicht selbst seine Beteiligung an einem Unternehmen aus?

Kaum ein Kleinanleger nutzt sein Hobby oder seine Leidenschaft auch zur Kapitalanlage. Stichwort: Kunst, Autos, Uhren, Wein, usw. Wer es richtig anpackt kann hier wirklich Traumrenditen erzielen.

Auch Immobilien sollte man selbst aussuchen und selbst kaufen. Es muss nicht das Superobjekt in Berlin, New-York oder London sein, es kann auch das Haus in der Nachbarschaft sein.

Wenn sich die Kleinanleger auch weiterhin widerstandslos ausplündern lassen, ist eine immer extremere Kapitalkonzentration nur noch eine Frage der Zeit. Schon jetzt befindet sich die Hälfte aller Geldvermögen bei nur etwa 10% der Bevölkerung.

Der BSZ e. V. glaubt nicht daran, dass man Anleger durch Anlegerschutzgesetze vor Verlusten oder falschen Anlageentscheidungen schützen kann. Kein Anlageberater ist klüger als seine Kunden! „Es ist nicht der Anleger der vor sich selbst geschützt werden muss. Es ist die Finanzbranche die vor ihren unseriösen Mitbewerbern und deren miesen Produkten und kriminellen Vertriebsmethoden geschützt werden sollte“, sagt Horst Roosen Vorstand des BSZ e.V.

Es ist nicht die Aufgabe des Staats, seinen Bürgern vorzuschreiben wo und wie sie ihr Geld anlegen. Sehr wohl ist es Aufgabe des Staates die Milliardenfache Vermögensvernichtung durch miese Finanzprodukte, verlogene Finanzberatung, mafiose Finanzstrukturen und eine Anlegerfeindliche Rechtsprechung zu beenden. Dazu gehört aber auch, dass die Regierung die unheimliche Nähe zur Finanz- und Versicherungsbranche beendet. Statt die Bürger zu animieren, Privat vorzusorgen, sollte sie wieder das staatliche Rentensystem stärken und künftig darauf verzichten in die Rentenkasse zu greifen!

Es ist an der Zeit dubiosen Anbietern auf dem grauen Kapitalmarkt das Handwerk zu legen und auch darüber nachzudenken, wie Opfer von Kapitalanlagebetrügereien entschädigt werden können. Es sind aber nicht nur die Anbieter auf dem grauen Kapitalmarkt die sich als Geldvernichter einen Namen machen, sondern auch Banken, Sparkassen und Finanzvertriebsgesellschaften.

Es muss einfach Schluss damit sein, dass jedes Jahr Deutsche Kleinanleger Milliarden von Euro in die Brennöfen der Finanzindustrie werfen.

Im Hinblick darauf, dass jeder Bürger dem Staat gegenüber über sein Eigentum genau Abrechnung zu legen hat – besonders auch wenn es sich um Kapitalanlagen handelt, kümmert sich dieser Staat herzlich wenig darum, wenn die Ersparnisse seiner Bürger in die nicht so transparente Taschen der Finanzindustrie umgeleitet werden. Die soziale Kontrolle durch Gesetzgebung, Behörden und Justiz ist sehr verbesserungswürdig.

Die Anlegerschutzvereine, welche ganz bewusst keine staatliche Förderung durch die Gemeinnützigkeit in Anspruch nehmen möchten, wie zum Beispiel der BSZ Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. , bewahren sich dadurch ihre absolute Unabhängigkeit und müssen auf keine Hand die sie füttert Rücksicht nehmen. Das hat natürlich auch Nachteile: Die Arroganz mit der die „Gemeinnützigen“ die nicht Gemeinnützigen bedenken, ist leicht abzuhaken. Wenn allerdings die Organe der Rechtspflege – sprich Abmahnanwälte- die Abmahnkeule auspacken, verschiebt sich das Bild ganz erheblich zum Nachteil der nicht geförderten Vereine, denn die verfügen in aller Regel über keine prall gefüllte Kriegskasse.

Natürlich wird die Mehrzahl der Anbieter in der Finanzbranche seriös arbeiten, aber es gibt leider auch andere Vertreter dieser Zunft und nur die haben wir hier gemeint!

Gerade die seriösen Initiatoren von Kapitalanlagen sind doch sicher auch an einem intakten Anlegerschutz in Deutschland interessiert. Es ist der Reputation eines Unternehmens sicher nicht dienlich, wenn es mit den Machenschaften einiger Wirtschaftskrimineller ständig konfrontiert ist. „Es lohnt sich also den Anlegerschutz aktiv und tatkräftig zu unterstützen“ sagt der Vorstand des BSZ e.V.

Sollten Sie Opfer eines unseriösen „Anlagegeschäfts" geworden sein, hier wird Ihnen geholfen.

Der private Anleger ist heute fast außerstande, auf dem breitgefächerten Markt von Tarifen, Verträgen, Bestimmungen, anfänglichen und effektiven Jahreszinsen, voraussichtlichen Gewinnentwicklungen und Agios, Disagios, Sonderbestimmungen, Gewinnbeteiligungen, Rückvergütungen, Beitragsbefreiungen und sonstigen durch Fachchinesisch verkompliziertem Angebotsspektrum zu wissen, wo eigentlich vorne und wo hinten ist. Das traurige Ergebnis: Es wird Geld gleich kübelweise zum Fenster hinausgeworfen.

Die Anleger sollten, sobald sie Zweifel bezüglich ihrer Kapitalanlage hegen zumindest eine Erstberatung in Anspruch nehmen. Sie sind bei den Vertrauensanwälten der BSZ bestens aufgehoben und bekommen eine erste fundierte Einschätzung.

Um rückschauend festzustellen, ob die Anlage tatsächlich durch nicht vorhersehbare Umstände in Schieflage geraten ist, ist es notwendig festzustellen, welche Unterlagen, Informationen, Erkenntnisse, Fakten und Meinungen zum Zeitpunkt der Investition zur Verfügung standen. Die objektive Analyse dieser Recherche wird in vielen Fällen dann zeigen, dass es sich keineswegs um unvorhersehbare Ereignisse handelte, sondern einfach von Anfang an um eine miese Anlage, oft gepaart mit einer schlechten Anlageberatung. Die Schlüsse werden also daraus gezogen, ob es sich um eine sinnvolle Investition im Rahmen der verfügbaren Informationen zu der Zeit, in der investiert wurde, handelte

Die Aussicht, innerhalb einer BSZ e.V. Interessengemeinschaft geschädigter Anleger mit versierter anwaltlicher Unterstützung erfolgreich Schadensersatzansprüche durchzusetzen, darf man grundsätzlich als überdurchschnittlich gut bezeichnen. Kapitalanleger die glauben, dass Sie bei ihrer Kapitalanlage nicht richtig beraten wurden, ihnen wichtige Sachverhalte vorenthalten wurden oder nicht alles mir Rechten Dingen zugeht, können sich gerne einer von ihnen gewählten BSZ e.V. Interessengemeinschaft anschließen.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht, ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Fachanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden können. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos einer BSZ e.V. Interessengemeinschaft anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in eine BSZ e.V. Interessengemeinschaft kann kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden.

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