Die ungarischen Skipisten – Perfekt für entspannte Tage mit der Familie

leaf gmbh, 3. Januar 2018

Skifahren in Ungarn hört sich für die meisten Wintersportler zunächst wie ein Widerspruch an, denn das Land ist auf internationaler Ebene in erster Linie für die prachtvolle Hauptstadt Budapest, ihre k. & k. – Kaffeehausromantik, die weiten Ebenen der Puszta und den als das „ungarische Meer“ bekannten Süßwassersee Balaton bekannt. Der Großteil des Landes ist von der ungarischen Tiefebene geprägt und daher nicht gerade prädestiniert als Skiparadies. Dass in Ungarn aber auch einige Berge existieren, die Wintersportlern ermöglichen, bei guter Witterung einen entspannten Urlaub mitten in der prachtvollen Natur zu verbringen, mag viele Menschen überraschen.
Als höchste Erhebung in Ungarn gilt der Kékes mit seinen knapp über tausend Metern, der inmitten des Mátragebirges im Norden des Landes liegt. Neben Ungarns höchstem Berg gibt es für Wintersportler auch andere Gebiete zu erkunden, die vom Massenandrang weitgehend verschont geblieben und lediglich unter den Ungarn höchst beliebt sind. Neben dem mit erstklassigen Hotels und Privatunterkünften, modernsten Liften und vielfältiger Gastronomie ausgestatteten Skigebiet auf dem Kékes gibt es in Ungarn noch fast dreißig andere Wintersportregionen zu erkunden. Die Landschaft in Ungarn bietet Gästen aus dem Ausland eine ideale Möglichkeit, die Hektik und die teuren Preise der bekannten Skiresorts zu umgehen und einen erholsamen Skiurlaub mit der ganzen Familie zu verbringen.
Skiurlaub in Ungarn – Gemütlich und vergleichsweise günstig
Durch die geographische Lage wird Ungarn als Ziel für Wintersportaktivitäten weitgehend vernachlässigt. Dies liegt vor allem an der unmittelbaren Nachbarschaft zu Österreich, das mit seinen zahlreichen beliebten und hervorragend ausgebauten Skiresorts in den Alpen jährlich Millionen Touristen aus aller Welt anlockt. Ein Skiurlaub in Ungarns Nachbarland ist jedoch sehr teuer, da viele der Skigebiete teilweise unverschämte Preise für Tageskarten verlangen und die Hotellerie ihre Tarife an zahlungskräftige Gäste aus dem Ausland angepasst hat. Ein Skiurlaub für eine vierköpfige Familie kann daher in Österreich schnell das Budget für eine mehrwöchige Sommereise verschlingen. Auch die Skischulen dieser Gebiete, die Grundkurse für kleine Kinder und Anfänger anbieten, sind überlaufen und zudem überteuert.
Entgegen der allgemeinen Auffassung hat Skifahren in Ungarn eine lange Tradition. Als die großen und weltberühmten Gebiete in Österreich und der Schweiz erschlossen und ausgebaut wurden, wollten die Ungarn während der Wintermonate nicht so weit reisen, wodurch sich auch in ihrem Land allmählich eine Wintertourismusbranche entwickelte. Im Unterschied zum Ausland wurden die Gebiete in Ungarn mit zahlreichen Wellnesszentren ausgebaut, um den Gästen in schneearmen Wintern auch andere attraktive Freizeitbeschäftigungen ermöglichen zu können. Zusätzlich waren sich die Unternehmer der ungarischen Tourismusbranche durchaus bewusst, dass sie ein vielfältiges Programm anbieten mussten, um auch Gäste aus dem Ausland anzulocken. In Ungarn genossen die Wintersportler von jeher einen erholsamen Saunagang direkt nach dem Skivergnügen in den zahlreichen erstklassigen Hotels, die gleichzeitig mit dem Ausbau der Skigebiete errichtet wurden. Daher bedeutet ein Skiurlaub in Ungarn bis heute Erholung, gemütliche Atmosphäre und faire Preise jenseits des Massentourismus.
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