Steigende Nachfrage nach intelligenter Haustechnik

Initiative Intelligentes Wohnen, 19. Jänner 2011

Eine Studie des Deutschen Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien (BITCOM) sowie des Beratungsunternehmens Deloitte hat ergeben, dass

- 27 % der deutschen Bevölkerung daran interessiert sind, sich mobil über den Zustand der Wohnung und mögliche Gefahrenquellen informieren zu können.
- 20 % gerne mobil die Haustechnik steuern würden.
- 17 % würden gerne mobil eigene Fotos und Videos abrufen, die Zuhause gespeichert sind.

In Heimnetzwerken wird die gesamte Haustechnik visualisiert und auf Bildschirmen dargestellt, die fix an der Wand montiert oder tragbar sein können. Vor allem die Steuerung von jedem Punkt im Haus über ein tragbares, einfach bedienbares Touchpad verspricht höheren Komfort und mehr Lebensqualität. Alle Funktionen können auch aus der Ferne gesteuert werden. Geräte warnen zudem automatisch per SMS bei Defekt.

Lichtsteuerung per Infrarot-Bewegungsmelder: schaltet das Licht automatisch ein, wenn man einen Raum betritt und wieder aus, sobald man ihn verlässt. Das Licht bleibt an, solange man im Raum ist, auch wenn man sich nicht bewegt, man z. B. auf der Couch eingeschlafen ist. Auch individuell eingestellte Lichtszenarien lassen sich jederzeit auf Knopfdruck abrufen.

Zutrittskontrolle mittels Fingerprint vereinfacht auch den Zugang für hausfremde Personen: Diese können bei Bedarf autorisiert werden; dabei können der Zeitraum und Gebäudebereich eingeschränkt werden. Mobiltelefon als Steuerung für Türen und Garagen: Das Schloss erkennt via Bluetooth die Handys der berechtigten Personen und öffnet automatisch.

Mittels eines Datennetzwerkes und einem zentralen Server kann jedes Familienmitglied in jedem Raum Internet, Audio und Video nutzen.

Zentraler Ein-Aus-Schalter: beim Verlassen des Hauses werden alle nicht nötigen Stromverbraucher vom Netz getrennt. So kann gespart werden: Die elektrische Energie, die in Österreich pro Jahr für Stand-by benötigt wird, entspricht der Jahreskapazität eines halben Donaukraftwerkes.

Steuerung der Heizung: Für jedes Zimmer kann ein eigenes Heizprofil programmiert werden. Das Badezimmer soll morgens und abends wohltemperiert sein, aber nicht untertags. Für das Schlafzimmer gilt: morgens und abends warm, in der Nacht kühler. Das Einsparpotenzial von Heizungs-, Strom- und Lichtsteuerung beträgt bis zu 25 % der Energiekosten.

Heißes Badewasser muss in vielen Haushalten untertags nicht zur Verfügung stehen, nur morgens und abends. Während des Skiurlaubs kann die Wohnung auf ein Minimum temperiert sein, bei Bedarf schaltet man sie über Internet oder Mobiltelefon ein.

Beim Läuten: das Bild der Eingangskamera wird auf Fernsehbildschirm, Smartphone oder Touchpad übertragen.

Anwesenheitssimulation: Ist man außer Haus, kann man mit einer Rufweiterleitung aufs Mobiltelefon auch unterwegs auf das Türklingeln reagieren. Der Home-Server kann bei Abwesenheit die Abfolge des Lichtein- und -ausschaltens originalgetreu wiedergeben. Auch die Jalousien fahren zum richtigen Zeitpunkt hinauf bzw. hinunter.

Bewegungsmelder lösen Alarm aus und senden gleichzeitig eine Nachricht an ein Mobiltelefon. Sensoren an Fenstern und Terrassentüren melden sich, wenn jemand versucht, sie zu öffnen. Auch sie können die Alarmanlage aktivieren und eine Nachricht per SMS oder MMS versenden. Ein Sensor, der an jedem kostbaren Gegenstand angebracht wird, registriert Bewegungen desselben und löst Alarm aus. Über Funk kann das System sofort eine Nachricht an ein Handy oder einen anderen Empfänger senden.

Ältere Menschen: Wird die Eingangstür über einen längeren Zeitraum nicht geöffnet, kein Warmwasser verbraucht oder kein Licht eingeschalten, sendet das System eine SMS an die Angehörigen. Die zentrale Steuerung beim Bett ist für ältere Menschen sehr interessant: Mit einem Schalter können sie den Alarm und alle Lichter einschalten sowie eine SMS an eine bestimmte Nummer senden.

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