CFB 163 MS Montpellier: Verjährung der Schadensersatzansprüche droht

BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. , 20. März 2017

Beteiligungen an Schiffsfonds hielten oft nicht, was sie versprachen. Das gilt auch für den CFB Fonds 163 MS Montpellier. Zuletzt blieben die Ausschüttungen ganz oder teilweise aus.

Der Schiffsfonds CFB 163 MS Montpellier wurde Ende April 2007 emittiert. Die Fondsgesellschaft investierte in das Containerschiff MS Montpellier. Anleger konnten sich mit einer Mindestsumme von 15.000 US-Dollar an dem Fonds beteiligen. Nachdem die Beteiligung in den ersten Jahren noch erwartungsgemäß verlief, traten ab 2012 Probleme auf und die Ausschüttungen stockten. Erschwerend kam hinzu, dass auch noch ein Festchartervertrag auslief.

Der CFB Fonds 163 bekam nun die Schwierigkeiten zu spüren, die auch viele andere Schiffsfonds erschütterte. In Folge der Finanzkrise 2008 brach die Nachfrage ein und mit ihr auch die Charterraten. Dadurch gerieten etliche Schiffsfonds in eine erhebliche wirtschaftliche Schieflage und oft genug stand am Ende die Insolvenz. Ein Ende der Krise der Containerschifffahrt ist nach wie vor nicht in Sicht. Bei einer prognostizierten Fondslaufzeit bis 2031 müssen sich die Anleger überlegen, ob sie noch an eine Wende zum Besseren glauben und weiter an ihrer Kapitalanlage festhalten möchten.

Alternativ kann aber auch geprüft werden, ob Schadensersatzansprüche durchgesetzt werden können. Allerdings bleibt dazu nicht mehr allzu lange Zeit. Denn mögliche Ansprüche verjähren auf den Tag genau zehn nach Beitritt zur Fondsgesellschaft.

Schadensersatzansprüche können aufgrund einer fehlerhaften Anlageberatung entstanden sein. In den Beratungsgesprächen wurden Schiffsfonds häufig als sichere und renditestarke Geldanlage dargestellt. „Tatsächlich sind es aber spekulative Kapitalanlagen, die grundsätzlich nicht zur Altersvorsorge geeignet sind“, erklärt BSZ e.V. Anlegerschutzanwältin Jessica Gaber. In den Beratungsgesprächen hätten die Anleger umfassend über die bestehenden Risiken wie die langen Laufzeiten, die erschwerte Handelbarkeit der Anteile, das Wiederaufleben der Kommanditistenhaftung und insbesondere auch über das Totalverlust-Risiko aufgeklärt werden müssen. „Die Erfahrung zeigt aber, dass diese Maßstäbe an eine ordnungsgemäße Anlageberatung oftmals nicht erfüllt und Risiken ganz oder teilweise verschwiegen wurden. Daraus können Schadensersatzansprüche wegen Falschberatung resultieren“, so die BSZ e.V. Anlegerschutzanwältin.

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Die BSZ e.V. Anlegerschutzanwälte, Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht und Fachanwälte für Steuerrecht, stehen für Ihre Fragen gerne jederzeit zur Verfügung.

Wenn es um die Verfolgung oder die Abwehr möglicher finanzieller Ansprüche aus einer Kapitalanlage geht,

ist qualifizierter Rechtsbeistand von entscheidender Bedeutung. Die BSZ e.V. Anlegerschutzanwälte geben Ihnen eine erste ehrliche Einschätzung Ihrer Chancen, die Anlageverluste auszugleichen. Die Rechtsanwälte empfehlen betroffenen Anlegern daher, ihre Ansprüche, die sich sowohl aus einer fehlerhaften Anlageberatung, fehlerhaften Darstellungen im Emissionsprospekt oder aus vielen anderen Gründen ergeben können, von einer auf kapitalmarktrecht spezialisierten Kanzlei prüfen zu lassen. Der BSZ e.V. empfiehlt geschädigten Kapitalanlegern sich immer einer Interessengemeinschaft anzuschließen. So ist gewährleistet, dass eine Vielzahl von Informationen zusammengetragen werden kann. Die Anlegerschutzanwälte welche mit einer solchen Interessengemeinschaft zusammenarbeiten können sich damit optimal für die Interessen der betroffenen Anleger einsetzen.

Für die Prüfung von Ansprüchen aus diesen Anlagen durch Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht, gibt es die BSZ e.V. die Interessengemeinschaften. Es bestehen gute Gründe hier die Interessen zu bündeln und prüfen zu lassen und einer von Ihnen gewünschten BSZ Interessengemeinschaft beizutreten. Für die kostenlose Erstberatung durch mit dem BSZ e.V. verbundene Anlegerschutzanwälte vermittelt der BSZ e.V. seinen Fördermitgliedern bereits seit dem Jahr 1998 entsprechende Anwälte. Sie können gerne Fördermitglied des BSZ e.V. werden und sich kostenlos der BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds CFB 163 MS Montpellier anschließen.

Ein Antrag zur Aufnahme in die BSZ e.V. Interessengemeinschaft Schiffsfonds CFB 163 MS Montpellier kostenlos und unverbindlich mittels Online-Kontaktformular, Mail, Fax oder auch per Briefpost bei dem BSZ e.V. angefordert werden

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