Zünglein an der Waage bei Analyse der Knipsbiopsie
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Pressemeldung von:
cytoimmun diagnostics GmbH
Immer deutlicher wird der hohe Stellenwert von cytoactiv im Kampf gegen den Gebärmutterhalskrebs genauso wie für die Erhaltung der Lebensqualität aller von Veränderungen am Gebärmutterhals betroffenen Frauen. Bereits in der Vergangenheit hatten Studienergebnisse aus der Zytologie bestätigt, dass der in Abstrichen angewandte cytoactiv-Färbetest der cytoimmun diagnostics GmbH bei der Vorhersage des Krankheitsverlaufs zu äußerst sicheren Ergebnissen führt. So prognostiziert hier ein negatives cytoactiv-Ergebnis mit 97-prozentiger Sicherheit eine Progression, während es bei einem
positiven Resultat in 86 von 100 Fällen zur Remission kommt. Darüber hinaus ist jetzt empirisch gesichert, dass cytoactiv auch bei unter kolposkopischer Sicht gewonnenen Knipsbiopsien äußerst zuverlässige Erkenntnisse liefert. Das geht aus einer gemeinsam von Jalil Hariri, M.D., vom Department of Pathology am dänischen Sonderborg Hospital und Dr. Ralf Hilfrich, dem wissenschaftlichen Leiter bei cytoimmun diagnostics, erstellten Studie hervor.
„Nachdem die überzeugende Aussagekraft von cytoactiv bereits bei Abstrichen nachgewiesen wurde, was zu mehreren nationalen und internationalen Auszeichnungen führte, haben sich dessen Relevanz und Sicherheit jetzt auch im Umfeld von Knipsbiopsien empirisch bestätigt“, erklärt Hilfrich. „Die meist im Pap IIID-Stadium durchgeführte Knipsbiopsie gilt als ultimative Entscheidungsgrundlage für oder gegen einen Eingriff. Kommt hier cytoactiv zum Einsatz, kann ein positives Ergebnis die Konisation oder gar Hysterektomie mit all ihren negativen Konsequenzen für Gesundheit, Wohlbefinden und Familienplanung der Patientin verhindern – ein negatives hingegen den Entschluss zum Eingriff bestärken. Als diagnostisches Zünglein an der Waage nimmt cytoactiv damit eine zentrale Rolle im therapeutischen Prozess ein.“ Die Hariri/Hilfrich-Studie [2008]* konnte an 191 histologischen Präparaten mit einem Nachverfolgungszeitraum von mindestens 5 Jahren zeigen, dass es in cytoactiv-positiven Fällen mit hoher Wahrscheinlichkeit (80-86 Prozent) zum spontanen Abheilen kommt. Bei cytoactiv-negativen Fällen ist jedoch größte Vorsicht geboten, da sich diese mit hohem Prozentsatz zur Tumorbildung weiterentwickeln – in der vorliegenden Studie war dies in 84 Prozent der Fälle zu beobachten; andere Ergebnisse dokumentieren sogar eine bis zu 97-prozentige Erkrankungswahrscheinlichkeit. Die Ergebnisse der Hariri/Hilfrich-Studie [2008] erscheinen in den nächsten Monaten in Analytical and Quantitative Cytology and Histology (AQCH), dem weltweiten Organ der International Academy of Cytology. Bereits angelaufen ist darüber hinaus eine internationale Multi-Center-Studie, die sich auf die Erfahrungen in über zehn Ländern bezieht; die Ergebnisse hierfür werden Ende 2009 vorliegen.
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