Zu Hause auf den Dächern der Welt
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Pressemeldung von:
Ursula Frings
Dritter Deutscher auf den höchsten Gipfeln der Kontinente. Kräfte messen mit dem Mount McKinley. Zum zweiten Mal plant Dr. Karl Flock die Besteigung des kältesten Berg der Welt, des letzten der Seven Summits. Der Orthopäde und Bergsteiger aus Leidenschaft, Dr. Karl Flock, startet am 13. Mai nach Alaska zur Besteigung des Mount McKinley, seinem letzten Berg der Seven Summits. Erreicht Dr. Karl Flock den Gipfel dieses Berges, gehört er zu den ersten drei deutschen Bergsteigern, die die höchsten Berge der sieben Kontinente erfolgreich bezwungen haben. Der Bergdoktor aus Weilheim erfüllt
sich damit einen Lebenstraum.
Weilheim, 3. April 2008. Skitouren, Ausdauertraining und Eisklettern in den oberbayerischen Alpen an den Wochenenden. Und abends, nach einem Operationstag oder der Sprechstunde im Orthopädischen Fachzentrum in Weilheim, noch Krafttraining oder Radfahren. Anfang Mai dann noch eine Akklimatisationstour im Berner Oberland. Dr. Karl Flock (54) bereitet sich auf die Besteigung des Mount McKinley vor, seinen letzten Berg der Seven Summits. Erreicht er auch diesen Gipfel, ist der Bergdoktor unter den ersten drei deutschen Bergsteigern, denen diese sportlerische Höchstleistung gelungen ist. Nur der im Frühjahr 2005 im Alter von 75 Jahren gestorbene Gerhard Schmatz und der Konstanzer Ekkert Gundelach haben dies in den Jahren 1992 und 1994 bisher erreicht. Doch bevor er am 13. Mai in Begleitung von vier erfahrenen Bergsteigern nach Alaska aufbricht, sind intensive Trainings notwendig. Darüber hinaus muss die Ausrüstung den Anforderungen der Tour entsprechend zusammengestellt werden. Erneutes Kräfte messen mit dem „eiskalten Riesen“. Bereits im letzten Jahr ist Karl Flock mit einem Team aus erfahrenen Bergsteigern sowie mit einem Kamerateam des Bayerischen Fernsehens und dem Leiter der Bergsteigerredaktion, Michael Pause, nach Alaska gestartet. Aufgrund extrem schlechten Wetters hat die Gruppe den Berg vorzeitig verlassen. Der Bergdoktor: „Diese Expedition 2008 hat einen völlig anderen Charakter als letztes Jahr. Sie erfolgt ohne ein Expeditionsunternehmen und ohne amerikanische oder europäische Bergführer und ist eine selbst organisierte Privatexpedition mit fünf Bergsteigern. Wir haben damit ein kleines, schnelles Team und können schnell, flexibel und unabhängig unsere Entscheidungen treffen.“
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