Zöliakie – Gesund leben ohne Gluten! - Bereits schon 1888 wurde das Krankheitsbild der Zöliakie, oder auch Sprue genannt, von Samuel Gee beschrieben. Erst in den 50er Jahren entdeckte H.W. Dicke die alkoholische Fraktion des Weizenproteins Gluten – das Gliadin, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Vera Bausch von VISION Druckmedien aus Stolberg/Aachen. Charakterisiert ist die Zöliakie durch eine lebenslange Überempfindlichkeit gegen das in vielen Getreidesorten vorkommende Kleberprotein Gluten.
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Zöliakie – Gesund leben ohne Gluten!

2008/01/03 07:19

Pressemeldung von:
Vision Druckmedien
Bereits schon 1888 wurde das Krankheitsbild der Zöliakie, oder auch Sprue genannt, von Samuel Gee beschrieben. Erst in den 50er Jahren entdeckte H.W. Dicke die alkoholische Fraktion des Weizenproteins Gluten – das Gliadin, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Vera Bausch von VISION Druckmedien aus Stolberg/Aachen. Charakterisiert ist die Zöliakie durch eine lebenslange Überempfindlichkeit gegen das in vielen Getreidesorten vorkommende Kleberprotein Gluten.

Das in Weizen enthaltene Prolamin Gliadin bildet mit Glutelin das Gluten. Bei einer
Zöliakie – Gesund leben ohne Gluten!
Gluten kommt vor allem in Getreide vor (Bildquelle: pixelio)
Glutenunverträglichkeit lösen die Prolamine typische Entzündungen im Darm aus. In Deutschland wird die Häufigkeit der Erkrankung mit 1:800 angegeben. Aufgrund vieler untypischer oder leichten Symptomen scheint die Dunkelziffer jedoch sehr hoch zu liegen. Die Prävalenz kann hierbei in anderen Regionen variieren: So beträgt sie in Irland 1:300. Frauen sind hierbei häufiger betroffen als Männer.

Von der Lebensmittelindustrie wird Gluten als Binde- und Verdickungsmittel oder als Trägerstoff von Aromen, Farbstoffen, Vitaminen und Geschmacksverstärker eingesetzt. Aus diesem Grund können Schokolade, Wurst, Senf, Fruchtjoghurts und Pommes frites auch glutenhaltig sein. Seit dem 25. November 2005 müssen Zutaten, die in Europa häufig Allergien oder Unverträglichkeiten hervorrufen, gekennzeichnet werden. Jedoch dürfen Produkte, die bis zum 25. November 2005 nach altem Recht hergestellt worden sind, in den Verkauf gebracht werden. So können Lebensmittel mit neuer und alter Kennzeichnung nebeneinander angeboten werden.

Insbesondere bei länger haltbaren Produkten, wie zum Beispiel Konserven oder Trockenerzeugnisse, könnte das für Zöliakie-Betroffene, aufgrund der fehlenden Deklaration, ein Problem darstellen. Zöliakie ist einer der wenigen Erkrankungen, die ausschließlich diätetisch behandelt werden kann. Detallierte ernährungsmedizinische Kenntnisse und eine eingehende diätetische Schulung des Patienten sind für eine erfolgreiche Therapie von Nutzen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.vision-druckmedien.de, Werbeagentur Aachen.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.vision-druckmedien.de
 

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