„Wissensmanagement muss dem Menschen folgen“
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Pressemeldung von:
kalaydo.de - das regionale Findernet
Wissensmanagement im Mittelstand Thema des 4. kalaydo-Unternehmerabends Köln – Wissensmanagement muss sich in erster Linie nach den Mitarbeitern im Unternehmen richten, dann erst nach organisatorischen und technischen Faktoren. Darin waren sich die Referenten des 4. Unternehmerabends von kalaydo.de unter dem Titel „Von Informationen zu Wissen und Wettbewerbsvorsprung“ im Rahmen der Reihe ZUKUNFT MITTELSTAND am 28.08.2007 im Düsseldorfer Filmmuseum einig. Auf Einladung des regionalen Findernets kalaydo.de diskutierten die erschienenen 65 Geschäftsführer und Personalentscheider
mittelständischer Unternehmen mit den Fachreferenten die Frage, wie Wissensmanagement konkret zum Nutzen mittelständischer Firmen ausgestaltet werden kann. Moderator Joachim Vranken, Geschäftsführer kalaydo.de: „Wissensmanagement bedeutet, Wissen teilen und vermehren – genau, was wir auf diesem Unternehmerabend tun“.
++ Wissensmanagement fördert unternehmensrelevante Kommunikation ++ Ziel von Wissensmanagement muss es sein, „das natürliche Bedürfnis der Menschen zu fördern, sich in der Firma zu unternehmensspezifischen Themen zu äußern“, so Dr. Frank Hees, RWTH Aachen & OSTO Systemberatung, in seinem Vortrag „Wissen teilen oder Wissen verstecken? Wissensmanagement als strategischer Erfolgsfaktor“. Zu lange sei Wissensmanagement rein als technische Aufgabe betrachtet worden: Mitarbeiter sollten dazu angeleitet werden, ihr Wissen an definierten Stellen in technologischen Systemen „abzuladen“. Spätestens jedoch, wenn komplexes Erfahrungswissen „aus den Köpfen“ abgerufen und gespeichert werden soll, bedarf es besserer Strategien. Daher sind Informations- und Wissensmanagement Kernprozesse, von denen die Unternehmenszukunft entscheidend abhängen kann. Dabei steht das Bedürfnis, im Unternehmen Daten, Informationen und Wissen öffentlich zu machen, gegen die Erfordernis, dieses Wissen nach außen zu verbergen. Denn nur so können Wettbewerbsvorteile erhalten bleiben. Eine zentrale Strategie dafür: Den Sinn für Vertraulichkeit in Geschäftsprozessen bei den Mitarbeitern zu erhöhen. Dies könne durch Beteiligen und Befähigen der Mitarbeiter im Wertschöpfungsprozess geschehen.
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