WALK OF FLAME – Christophe Didillon wandert 300 Meilen für Kirsten Dunst
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Pressemeldung der Firma:
WALK OF FLAME
In Anlehnung an den berühmten
„Walk of Fame“ auf dem Hollywood Boulevard, wo die Stars in Form von Sternen auf der Straße verewigt sind, hat der Kunstmaler Christophe Didillon (34) kürzlich einen „Walk of Flame“ – also eine Wanderung für seine Flamme – unternommen. Seine Angebetete heißt Kirsten Dunst und ist eine Schauspielerin in Hollywood. „Klar, das klingt verrückt“, gibt Didillon selber zu. Doch warum sollte er es nicht wenigstens probieren? „Nur wer wagt, gewinnt schließlich!“ Ausgerüstet mit Sack, Pack und Pilgerstab startete der Verliebte schließlich
am 05. Mai seinen WALK OF FLAME auf der Golden Gate Bridge in San Francisco und beendete ihn am 06. Juni bei dem Management von Kirsten Dunst in Beverly Hills. Ein Nachahmer ist Christophe Didillon noch nie gewesen. Wenn andere sagen, „es ist unmöglich“, dann er erwecken sie in ihm allenfalls den Ehrgeiz, deren Behauptung zu widerlegen. Nach eigenen Angaben war der freie Künstler schon immer ein kreativer Mensch, der seiner inneren Stimme mehr Aufmerksamkeit schenkt als den Bedenken anderer. Und diese war es, welche ihm im Februar dieses Jahres ein eindeutiges Signal sendete, möglicherweise einen Weg zu seiner Flamme zu finden. Die Idee war geboren und nahm innerhalb weniger Wochen feste Konturen an. Hier sein Bericht:
Voller Elan reiste ich im Mai nach Kalifornien, um für Kirsten von San Francisco nach Hollywood zu pilgern. Zusammen mit einem eigens für sie angefertigten Bildgeschenk sowie einem knapp 20 Kilo schweren Rucksack mit Ausrüstung und Pilgerstab startete ich schließlich meinen WALK OF FLAME in San Francisco. Auf meiner Wanderung, die ich nicht nur Kirsten, sondern auch meinem Großvater Johannes Schumacher gewidmet habe, der im Zweiten Weltkrieg zu Fuß aus russischer Kriegsgefangenschaft zurück zu seiner Familie in Deutschland geflohen war, erlebte ich viele Abenteuer und lernte die hilfsbereiten Kalifornier kennen. So besuchte ich die Gottesdienste verschiedener Konfessionen und wurde zu Übernachtungen eingeladen. In den vielen Rathäusern (City Halls), bei denen ich zwischenzeitlich Station einlegte, wurden mir Wappen und Stadtsiegel verliehen sowie meine Besuche im mitgeführten Pilgerbuch quittiert. Der Bürgermeister von San Luis Obispo (SLO) erzählte mir begeistert von seinem Deutschlandbesuch ein Jahr zuvor. In Montara und Pigeon Point übernachtete ich in Jugendherbergen mit historischen Leuchttürmen, und bei Pescadero sah ich Wale im Meer schwimmen. Meine Reise führte über die Stationen Santa Cruz und Aptos weiter nach Pajaro. Dort fand ich kein Hotel und übernachtete kurzerhand in einer so genannten „Rescue Mission“, einem christlichen Obdachlosenasyl mit Verpflegung. Auch dort wurde ich begeistert aufgenommen, und als alle erfuhren, „it is for a girl“, kam Begeisterung auf. Den Weckruf am nächsten Morgen um exakt 5 Uhr in der Frühe werde ich mein Leben lang nicht mehr vergessen: „Buenos Dias, Guys!“ Vom Polizeichef in Watsonville wurde ich zu einem kräftigen Kaffee eingeladen und tauschte mit ihm Ärmelabzeichen aus. Es ging weiter über Marina nach Monterey. Von Monterey aus wanderte ich nach Carmel, wo ich mir auch die dortige Galerienszene anschaute und Kontakte knüpfte, denn als Kunstmaler möchte ich meine Werke gern auch in den USA ausstellen. Der Küstenstreifen zwischen Carmel und SLO besteht überwiegend aus Felsenküste und Nationalparks und ist quasi unbewohnt. Konfrontiert mit der Option, mehrere Tage ganz alleine und ohne jede Unterkunft durch die Wildnis zu wandern, entschied ich mich, die Strecke von Salinas bis SLO mit dem Greyhound Bus hinter mich zu bringen. Dadurch hatte ich auch mehr Zeit für die Erkundung der einzelnen Städte und ihrer jeweiligen Umgebung. Dort begegnete ich auch Yarets, einem Motorradfahrer aus Minsk (Weißrussland), der taubstumm ist und seit über sechs Jahren durch die Welt reist. Er strebt nach einem Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde und hat schon 65 Länder bereist (Infos siehe www.yarets.com). Von SLO aus wendete ich mich den Küstenstädten Pismo Beach, Grover Beach und Arroyo Grande zu. Nach einem Besuch in Santa Maria ging es weiter nach Santa Barbara (SB). Ein dortiges sehr günstiges Hostel war ein guter Ausgangspunkt für meine Expeditionen in die gesamte Umgebung. Eines Abends tauchte auch Yarets dort auf, und wir begrüßten uns wie alte Freunde. An einem Vormittag lernte ich das freundliche Rentnerpaar Boone kennen, deren Enkel am Vortage am Santa Barbara City College sein Diplom überreicht bekommen hatte. Kurzerhand wurde ich von ihren Kindern und Enkelkindern auf deren Hausboot im Hafen von SB zum Lunch eingeladen. Den Präsidenten des SB City College lernte ich bei einer anderen Gelegenheit kennen. Auch er schrieb mir seine Grüße in das Pilgerbuch und ließ es absiegeln. Von SB aus besuchte ich die nahe gelegene Mission, wanderte durch die Orte Goleta und Carpinteria, wurde vom Chef der Feuerwehr von Santa Barbara empfangen, nahm an einer Probe des Kirchenchores in Ojai teil, erhielt vom Stadtdirektor der Stadt Oxnard persönlich das Siegel der Stadt, wurde von Anastasia vom Fremdenverkehrsamt der Stadt Ventura mit sehr vielen hilfreichen Informationen für die Weiterreise versorgt und lernte den etwas verschrobenen und doch sehr freundlichen Wandervogel Gordon kennen, der in der Nähe von Ojai ein Farmhostel betreibt. Zum Glück hat er mir erst später erzählt, dass die acht Hunde seines Nachbarn normalerweise bissig sind. Diese rannten hinter mir auf dem von ihm ausgeliehenen Fahrrad her – einmal auf dem Weg in die Stadt, einmal auf dem Weg zurück… Meine weiteren Stationen waren Santa Monica, Malibu, Beverly Hills, West Hollywood und schließlich der „Walk of Fame“ in Hollywood, in dessen Nähe ich mein letztes Quartier auf meinem WALK OF FLAME bezog. Es war ein eigentümlich wundervolles Gefühl, mit meinem Pilgerstab auf dem Bürgersteig zu gehen, auf dem sich die vielen Stars verewigt haben. Ich wusste, nun hatte ich es – fast – geschafft. Den letzten Eintrag in mein Buch bekam ich von der stellvertretenden Schulleiterin der Hollywood High School. Die letzte Etappe meines WALK OF FLAME führte mich schließlich zurück nach Beverly Hills zur William Morris Management Agentur von Kirsten. Die Mitarbeiter dort waren sehr freundlich und zeigten mir offen ihre Bewunderung, als sie hörten, dass ich mein Bild für Kirsten extra aus Deutschland mitgebracht und 300 Meilen die kalifornische Küste entlang geschleppt hatte. Als ich die Agentur wieder verließ, wusste ich, dass ich es tatsächlich geschafft hatte. Mein WALK OF FLAME war zu Ende. Fazit meiner Reise: Meine Tagesetappen lagen bei zirka zwölf Meilen, was einer gesamten Laufleistung von etwa 300 Meilen in der ganzen Zeit entspricht. Insgesamt fand ich auf der Straße über einen Dollar in kleinen Münzen. Während das Gewicht meines Gepäcks wuchs, nahm ich etwa zwölf Kilogramm ab. Das Wetter war bis auf einen einzigen Regentag traumhaft. Das war die Bilanz meiner Reise, doch was erhoffe ich mir von ihr? Meinem Bildgeschenk und dem bunten Pilgerbuch mit den vielen Eintragungen und Stempeln habe ich Kirsten einen Brief beigelegt und ihr geschrieben, dass es einer meiner größten Herzenswünsche ist, ihr einmal zu begegnen. Bin gespannt, wie sie auf meinen ihr persönlich gewidmeten WALK OF FLAME reagiert. Geschehe, was geschehen will, ich bin vielen wunderbaren Menschen begegnet, sah atemberaubende Landschaften, und so oder so hat sich meine Reise gelohnt, denn sie hat mir bereits jetzt mehr gegeben, als ich erwarten konnte. Pressekontakt: DIDILLON-ART Christophe Didillon Eschenweg 1 26506 Norden Telefon +49 49 31/120 22 Telefax +49 49 31/120 22 eMail: didillon-art@web.de http://www.didillon.org Weitere Informationen (bis Ende Februar 2007): Christophe Didillon Stipendiat der Otto-Flath-Stiftung c/o Villa Flath Bismarckallee 5 23795 Bad Segeberg Telefon +49 45 51/87 99 01 eMail: didillon-art@web.de http://www.christophe-didillon.de Christophe Joachim Paul Didillon (geboren 1971 in Aurich) fand seine Berufung als freischaffender bildender Künstler (Malerei und Acrylcollagen) während seines einjährigen Aufenthaltes in China. Nach Abitur und Ausbildung zum Industriekaufmann studierte Didillon von 1997 bis 2004 Sinologie, Rechtswissenschaften und Geschichte an der Philipps-Universität Marburg und der Tongji University Shanghai. Er hatte Studien- und Malaufenthalte in China und unternahm eine Fotoreise mit der Transsibirischen Eisenbahn. Er wurde 2004 in die Künstlergruppe PARADOX aufgenommen und hatte Ausstellungen im Hessischen Landtag, in chinesischen Museen sowie in der Internetgalerie des Auswärtigen Amtes. Didillon fertigte unter anderem Acrylgemälde für Kronprinzessin Viktoria von Schweden und Michael Gorbatschow an. In den kommenden Monaten lebt und arbeitet der Künstler als Stipendiat in der Villa Flath in Bad Segeberg und fertigt unter dem Motto „Auf der Suche nach der Meerjungfrau“ Fotos und Gemälde an. Hierfür arbeitet er mit weiblichen Models zusammen, welche ihm ihre langen Haare zum Frisieren mit Wasser und Gel zur Verfügung stellen, um Naßlook-Effekte zu erzielen. Seine umfangreichen Sammlungen von mehreren hundert historischen Feuerlöschern sowie mehreren Tausend Fahrzeugkennzeichen aus aller Welt, welche Didillon seit seiner frühen Kindheit aufbaute, sind zu besichtigen im Feuerwehrmuseum Zeven (in der Nähe von Bremen) sowie im Oldtimer- und Spielzeugmuseum Ostermarsch (nahe seiner Heimatstadt Norden).
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