Verletzte bei Protestaktionen im Schweizer Wahlkampf
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Bern (dpa) - Bei Protestaktionen gegen eine Veranstaltung der rechtskonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) sind in Bern 18 Menschen verletzt worden. Nach Behördenangaben gab es 42 Festnahmen.
Die SVP, die im Parlament die stärkste Partei stellt, hatte mehrere tausend ihrer Anhänger in die Hauptstadt zu einer Veranstaltung für die Parlamentswahl am 21. Oktober eingeladen. Mehrere hundert Demonstranten versuchten, das Treffen zu verhindern - was zu Zusammenstößen mit der Polizei, zu Blockaden und Tränengaseinsätzen führte. In der Innenstadt von Bern kam es zu
Sachbeschädigungen. Eine Gruppe von rund 30 Demonstranten stürmte den Platz vor dem Schweizer Regierungsgebäude, wo die SVP-Veranstaltung stattfinden sollte. Dort wurden alle SVP-Stände zerstört.
Die Partei entschied dann, ihre Veranstaltung unter Polizeischutz zu verlegen. Zur Demonstration aufgerufen hatte unter anderem eine Anti-SVP-Koalition «Schwarzes Schaf». Sie spielt auf ein Wahlplakat der SVP an, das zeigt, wie drei weiße Schafe ein schwarzes aus der Schweiz herausdrängen. Dieses Plakat war von einem Menschenrechtsexperten der Vereinten Nationen als rassistisch gerügt worden.
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