Universitäten und Hochschulen: Reputation durch Kommunikation - In der breiteren Öffentlichkeit wird die Reputation von Universitäten und Hochschulen nicht ausschließlich von ihrer Kompetenz in Forschung & Lehre und erst recht nicht allein von der Summe des wissenschaftlichen Renommees aller ihrer Hochschullehrer bestimmt.
Die Reputation einer Hochschule, ihr Profil und ihr Bekanntheitsgrad, hängt zu einem wesentlichen Teil von ihrer Fähigkeit ab, bereits populäre Themen in den Leitmedien zu besetzen oder, im Idealfall, neue Themen und Aspekte zu platzieren, Diskussionen darüber auszulösen, durch weitere Beiträge anzuführen und damit ihre gesellschaftliche Verantwortung sowie ihre wissenschaftliche Kompetenz unter Beweis zu stellen.
Politischen Parteien und privatwirtschaftlichen Unternehmen ist dieses Agenda Setting seit Jahren vertraut: Man bleibt im Gespräch und damit im Wettbewerb. Für Universitäten und Hochschulen im Wettbewerb besteht die Herausforderung darin, geeignete Themen für ihr Agenda Setting zu entwickeln und zu platzieren. Die hochschuleigene Kommunikation, die in der Regel durch die Pressestelle wahrgenommen wird, beschränkt sich sehr häufig auf die Veröffentlichung wissenschaftlicher Ergebnisse und Neuigkeiten rund um den Campus.
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