Universität Hohenheim besiegelt Kooperation im Agrarbereich mit Mosambik - Im Rahmen seines fünftägigen Staatsbesuches in Deutschland traf vergangenen Freitag der mosambikanische Staatspräsident Armando Emílio Guebuza in Hohenheim ein. Höhepunkt war die Unterzeichnung einer „Declaration of Intention“ durch Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, Rektor der Universität Hohenheim, und Prof. Dr.
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Universität Hohenheim besiegelt Kooperation im Agrarbereich mit Mosambik

2007/11/05 13:37

Pressemeldung von:
Proplanta
Im Rahmen seines fünftägigen Staatsbesuches in Deutschland traf vergangenen Freitag der mosambikanische Staatspräsident Armando Emílio Guebuza in Hohenheim ein. Höhepunkt war die Unterzeichnung einer „Declaration of Intention“ durch Prof. Dr. Hans-Peter Liebig, Rektor der Universität Hohenheim, und Prof. Dr. Venancio Massingue, Minister für Wissenschaft und Technologie der Republik Mosambik. Mit dieser Erklärung wird eine enge wissenschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Universität Hohenheim und Mosambik gestartet, die eine Verbesserung im Agrarbereich von Mosambik zum Ziel hat.
Universität Hohenheim besiegelt Kooperation im Agrarbereich mit Mosambik
Der Staatspräsident von Mosambik Armando Emílio Guebuza trifft in Hohenheim ein.
Proplanta war vor Ort und berichtete über den Staatsbesuch (Fotostrecke Rubrik „Aktuelles“ Proplanta).

Die mosambikanische Delegation bekundete vor allem Interesse an den Forschungsarbeiten der Universität Hohenheim im Bereich Biogas. Bereits vor drei Jahren wurde ein hochmodernes Biogaslabor in Betrieb genommen. Darüber hinaus wird am Unteren Lindenhof der Universität Hohenheim in Zukunft an einer Biogasanlage erforscht werden, welche nachwachsenden Rohstoffe mit welchen Konversionstechniken den besten Wirkungsgrad erzielen.

Geplant ist auch, „gerade jungen Wissenschaftlern aus Mosambik eine entwicklungs- und tropenbezogene Aus- und Weiterbildung an der Universität Hohenheim zu ermöglichen", betonte Liebig. Die Universität Hohenheim biete mit fünf internationalen Masterstudiengängen, von denen sich zwei explizit auf den Bereich der entwicklungs- und tropenbezogenen Agrar-, Ernährungs- und Umweltwissenschaften beziehen, hierfür besonders gute Voraussetzungen.

Die Universität Hohenheim blickt auf eine längere Tradition von Forschungsaktivitäten in Afrika zurück. Über das im Jahre 1982 gegründete Tropenzentrum arbeiteten die Forscher in der Vergangenheit insbesondere mit den westafrikanischen Ländern Benin und Niger zwölf Jahre erfolgreich zusammen. Daran werden die zukünftigen Aktivitäten im ost- und südostafrikanischen Raum anknüpfen. Pressebilder zu dem Staatsbesuch finden Sie unter der Rubrik „Presse“ bei Proplanta.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.proplanta.de
 

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