Unglaublich: Polizei veranstaltet Blutbad bei Übung
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Pressemeldung von:
DCRS
In Rio de Janeiro sollte am Samstag der Ernstfall geprobt werden, doch die Simulation wurde zum Albtraum der Teilnehmer. Es wurde eine Geiselnahme von einem Schulbus durch einen Kidnapper, nach gestellt und sollte gezeigt werden, wie die Spezialeinheiten die Schüler aus der Gewalt des vermeintlichen Verbrechers retten würden. Die Übung fand in der Stadt Rondonopolis statt. Irrtümlicher Weise wurde statt Platzpatronen scharfe Munition verwendet, so dass die freiwilligen Darsteller in einen massiven Kugelhagel gerieten.
Es starb der zwölfjährige Junge, Luiz Henrique Dias
Bulhoes, neun weitere Personen wurden schwer, zum Teil lebensgefährlich verletzt. Wie die scharfe Munition in die Waffen für diese Übung kommen konnte, ist bislang ungeklärt. Ein Polizeisprecher der 200 000 Einwohner Stadt im Westen des Landes sagte, es sei für die Behörden unerklärlich, wie es zu dieser Tragödie kommen konnte. Ein derartiger Unglücksfall ist einmalig in der Polizeigeschichte des Landes. Man werde alles tun, um die Schuldigen ausfindig zu machen.
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