UPS scheut Briefpostwettbewerb in Europa
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Pressemeldung der Firma:
Dow Jones Newswires
HAMBURG (Dow Jones)--Die United Parcel Service Inc (UPS) schreckt einem Zeitungsbericht zufolge davor zurück, in Europa in das Briefgeschäft einzusteigen. "Wir haben keine Pläne, in diesem Markt mitzumischen", sagte Alan Gershenhorn, President von UPS International, der "Financial Times Deutschland" (FTD -Mittwochausgabe). Der Manager ist der Zeitung zufolge zwar überzeugt, dass das Ende der Briefmonopole mehr Wettbewerb, besseren Kundenservice sowie zusätzliche Arbeitsplätze schaffen wird und damit große Chancen bietet. UPS scheut aber laut "FTD" offenbar das kleinteilig organisierte
und überwiegend national ausgerichtete Geschäft mit der Briefpost.
Die Aussagen belegen laut "FTD", dass die Wettbewerber für die nationalen Briefmonopolisten nach Öffnung der europäischen Märkte voraussichtlich nicht aus dem Kreis der großen Paketdienstleister kommen werden. Anfang 2008 soll das hochprofitable Briefmonopol in Deutschland fallen und ein Jahr später in wichtigen Märkten wie Frankreich aufgehoben werden. UPS erteilt einem Eintritt in dieses Segment eine Absage, obwohl der Paket- und Logistikkonzern mit europaweit 8.000 Zustellfahrzeugen und 1.500 Servicestellen ein enges Netz unterhält. Zudem sei UPS in fünf europäischen Ländern in der Briefsparte tätig, darunter in Deutschland. Dort können Paketkunden bei den UPS-Fahrern ihre internationale Briefpost aufgeben. Eine deutliche Ausweitung dieses Angebots plant UPS aber nicht. Die Brieflogistik sei ein Randgeschäft. "Wir sehen unsere Wachstumsmöglichkeiten im internationalen Paket- und Frachtgeschäft", sagte Gershenhorn. Das erste Quartal stützt laut "FTD" diese Aussage. Vor allem das Geschäft in Europa und Asien hat den Konzernumsatz auf 11,9 Mrd USD und den bereinigten Konzerngewinn auf 1,65 Mrd USD steigen lassen. UPS will vor allem in Europa und Asien im Paket- und Frachtgeschäft expandieren und fasst auch Zukäufe ins Auge. "Wir halten Ausschau nach Geschäften, um unser Leistungsvermögen zu erweitern und um unsere Position an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit zu verbessern", sagte Gershenhorn. Ein weiterer Investitionsschwerpunkt des US-Logistikkonzerns sei China. In den vergangenen fünf Jahren habe UPS dort 600 Mio USD investiert, sagte Gershenhorn. DJG/kla/brb
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http://www.ups.com
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