Tränen aus Eis – die autobiographische Erzählung von Eva Siebenherz - Bericht aus einem gestohlenen Leben während und nach der DDR
„Tränen aus Eis“ ist das verstörende Manuskript einer Frau, die nichts erfunden, sondern alles das durchlebt hat, worüber sie schreibt. In fragmentarischen, oft abrupten Wechseln, offenbart sich in dieser autobiographischen Erzählung ein Leben, das geprägt ist von Hoffnungen und Enttäuschungen, von Bevormundungen und Bestrafungen – aber auch dem unbedingten Willen zum Überleben. Das Interesse der Deutschen am sehr oft unmenschlichen Umgang der DDR-Führung mit unangepassten Menschen bringt immer wieder noch schockierende Informationen ans Licht, wie zum Beispiel das Thema Zwangsadoptionen in der DDR, um die es in dem Buch von Siebenherz – unter anderem - geht. Sie sind auch bei aufgeklärten Bürgern immer noch relativ unbekannt.
Fernab von den üblichen Ostzonen-Klischees wird die DDR in diesem Buch nicht mystifiziert dargestellt, wir finden hier den wahrhaftigen Blick der Autodidaktin Eva, die ihre ganz persönliche Sichtweise und ihren Zorn in die Geschichte mit einbringt.
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