Tote Zivilisten bei Vorfall mit Bundeswehr in Kundus
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Kabul (dpa) - Erstmals seit dem Beginn des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan haben vermutlich deutsche Soldaten Zivilisten erschossen. Bei einem dramatischen Zwischenfall nahe der Stadt Kundus starben an einer Straßensperre von deutschen und afghanischen Sicherheitskräften eine Frau und zwei Kinder, die in einem Auto auf den Kontrollpunkt zufuhren. Die tödlichen Schüsse wurden nach ersten Erkenntnissen der Bundeswehr vermutlich von deutschen Soldaten abgegeben. Ob auch von anderer Seite auf das Fahrzeug geschossen wurde, ist nicht geklärt.
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