Therapeutisches Reiten –Freiheit auf dem Pferderücken
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Pressemeldung von:
(sil:ben)media Silke Schön
Das eigene Handicap vergessen, sich dem Rhythmus des Pferdes hingeben, die Natur genießen. Mit Hilfe des Pferdes entsteht eine Form der Freizeitbeschäftigung für behinderte Menschen, die es ihnen ermöglicht, den Alltag für einige Stunden zu vergessen. Zwischen dem Sport Reiten und der Therapie Reiten gibt es wesentliche Unterschiede, z.B. in den Zielsetzungen und den Trainingsreizen. Beim Sport werden bewusst Reize gesetzt, die an die Grenze der physiologischen Belastbarkeit gehen. Beim Therapeutischen Reiten spielen diese Art von Trainingsreizen keine Rolle. Die Gewebebelastbarkeit soll
nicht überschritten werden und es ist auch keine Leistungssteigerung im sportlichen Sinn Ziel des Reitens als Therapie.
Nach der Definition des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR) beinhaltet das Therapeutische Reiten drei Teilbereiche: den medizinischen Bereich der Hippotherapie, den pädagogisch/psychologischen Bereich des Heilpädagogischen Voltigierens und Reitens (HPV/R) und den sportlich / rehabilitativen Bereich des Reiten und Fahren als Sport für Behinderte. Die drei Bereiche sind streng voneinander zu trennen, auch wenn die Übergänge fließend sind. So enthält die Hippotherapie Elemente der Pädagogik und das Heilpädagogische Voltigieren und Reiten hat sportlichen und gesundheitlichen Charakter. Jeder, der auf dem Gebiet des Therapeutischen Reitens arbeitet, sollte daher auch immer offen sein für die Arbeit der Fachleute auf den anderen Gebieten. In der Arbeit mit Menschen und Tieren trägt der Ausbilder / Trainer immer eine besonders hohe Verantwortung. Das gilt umso mehr für die Arbeit mit behinderten Menschen. Eine qualifizierte Ausbildung ist daher für das therapeutische Reiten unerlässlich. Mehr Infos über die verschiedenen Arten des Therapeutischen Reitens sowie die Indikationen und Kontraindikationen.
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