Tagesanleihe – das Tagesgeld vom Staat ab 1. Juli 2008
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Pressemeldung von:
optel Media Services GmbH
Die Finanzagentur des Bundes steigt ab 1. Juli 2008 in das lukrative Geldanlagegeschäft für Privatkunden ein. Neben den beliebten Bundesschatzbriefen gibt es künftig eine flexiblere Anlage: die Tagesanleihe. „Der Vorteil der Tagesanleihe des Bundes liegt in der Verbindung aus täglicher Verfügbarkeit, attraktiven Zinsen und einer maximalen Sicherheit für Anleger,“ erläutert Eike Böttcher, Redakteur beim Verbraucherportal banktip.de. „Das Vermögen ist wie bei einem Tagesgeldkonto an jedem Bankgeschäftstag verfügbar.
Und da es sich bei der Tagesanleihe um ein
Wertpapier des Bundes handelt, ist das Risiko einen Totalverlust zu erleiden, sehr gering“, meint Böttcher. Wie verzinst sich die Tagesanleihe? Wie bei einem Tagesgeldkonto ist auch bei der Tagesanleihe die Verzinsung variabel. Sie orientiert sich an dem EONIA. Hinter diesen Buchstaben verbirgt sich die Abkürzung für Euro Over Night Index Average, einem Referenzzinssatz für sehr kurzfristige Geldausleihungen unter Geschäftsbanken im Euro-Raum. Der EONIA ist dann quasi der Durchschnitt der Zinssätze, zu denen sich die Kreditinstitute untereinander Geld leihen.
Die Steuerliche Behandlung: Bei der Tagesanleihe stellt sich die Frage nach der steuerlichen Behandlung. „Die neue Tagesanleihe wird aus steuerlicher Sicht wie ein gewöhnliches, verzinsliches Wertpapier behandelt“, erläutert Böttcher. „Zinserträge unterliegen der Kapitalertragsteuer. Ab dem 1.1.2009 schlägt dann die Abgeltungssteuer zu. Die Zinsen werden bei Verkauf der Anleihe bzw. am 31.12. eines Kalenderjahres gutgeschrieben.“ Überschreiten die Erträge den Freibetrag in Höhe von 801 € für Ledige bzw. 1602 € für Verheiratete, werden Steuern fällig. Kontakt: Alexander Borais, optel Media Services GmbH, Markgrafenstr. 22, 10117 Berlin, Telefon: 030-420263-23
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