Tag des Wohnens 2007: Sicherheit und Gerechtigkeit für Bewohner der Städte angemahnt - Zum Tag des Wohnens am 1. Oktober 2007 rufen die Vereinten Nationen dazu auf, das elementare Recht des Menschen auf angemessenes Wohnen, gemeinschaftliches Siedeln und seine Teilhabe an elementaren Entscheidungen in den Städten und Gemeinden nicht zu vergessen. Der Tag des Wohnens dient diesmal als Signal für eine verantwortungsvolle Gestaltung unseres Lebensraumes. Die Vereinten Nationen sehen eine wachsende Angst und Unsicherheit unter Stadtbewohnern, hervorgerufen durch Kriminalität und Gewalt. Gewalttätigkeiten nehmen zu, in den letzten fünf Jahren sind 60 Prozent der städtischen Bevölkerung weltweit bereits Opfer krimineller Akte geworden.
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Tag des Wohnens 2007: Sicherheit und Gerechtigkeit für Bewohner der Städte angemahnt

2007/09/27 16:51

Pressemeldung von:
DESWOS e.V.
Zum Tag des Wohnens am 1. Oktober 2007 rufen die Vereinten Nationen dazu auf, das elementare Recht des Menschen auf angemessenes Wohnen, gemeinschaftliches Siedeln und seine Teilhabe an elementaren Entscheidungen in den Städten und Gemeinden nicht zu vergessen.
Der Tag des Wohnens dient diesmal als Signal für eine verantwortungsvolle Gestaltung unseres Lebensraumes. Die Vereinten Nationen sehen eine wachsende Angst und Unsicherheit unter Stadtbewohnern, hervorgerufen durch Kriminalität und Gewalt. Gewalttätigkeiten nehmen zu, in den letzten fünf Jahren sind 60 Prozent der
Tag des Wohnens 2007: Sicherheit und Gerechtigkeit für Bewohner der Städte angemahnt
Besser Wohnen ist möglich - durch organisierte Selbsthilfe
städtischen Bevölkerung weltweit bereits Opfer krimineller Akte geworden.

Fast überall auf der Welt sind Städte Zufluchtstätten. Etwa Mitte Mai dieses Jahres standen 3,3 Milliarden Menschen im ländlichen Raum einer gleich großen städtischen Bevölkerung gegenüber. Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Stadtbevölkerung der Entwicklungsländer innerhalb der nächsten Generation nochmals verdoppeln wird. Auf der Suche nach Arbeit und einem sicheren Lebensraum ziehen jährlich Millionen Frauen und Männer in Städte. Für viele zerplatzt der Traum jedoch schnell wieder. Die extreme Armut in den Städten der Entwicklungsländer nimmt derzeit schneller zu als die Armut auf dem Land.

Deshalb steht der diesjährige Tag des Wohnens unter dem Motto: „A safe city is a just city“. An diesem Tag soll auf die Bedrohungen in den Städten, aber auch auf die Chancen, die von Städten ausgehen, hingewiesen werden. Der urbane Mensch hat ein Anrecht auf städtisches Leben, einen angemessenen Lebensraum, sauberes Wasser, sanitäre Einrichtungen und Elektrizität. Zur Umsetzung dieser politischen Erklärung werden aber neue Ansätze für die städtische und die ländliche Entwicklung dringend benötigt. Die Städte verbrauchen große Teile der ländlichen Ressourcen, sie zehren von der Luft, vom Wasser, von den Agrarprodukten und anderen Gütern ländlicher Herkunft. Städte stehen nicht allein – ihre Produktivität wird mit einem sehr verschobenen Blickwinkel gesehen. Die Städte leben vom Land in einem ungleichen Tausch.

Jedes Jahr nimmt auch die DESWOS Deutsche Entwicklungshilfe für soziales Wohnungs- und Siedlungswesen e.V. den Tag des Wohnens zum Anlass, um an die zunehmende Landflucht und die Ausbreitung der Armenviertel in Städten zu erinnern. Dabei liegt der Schwerpunkt der Entwicklung auf dem ländlichen Raum. Durch die umfassende Förderung von Bewohnerinitiativen auf der Basis der Selbsthilfe wird die Attraktivität des Lebens im ländlichen Raum verbessert, wobei menschenwürdiges Wohnen im Mittelpunkt steht.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.deswos.de
 

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