Studie warnt vor Öl-Verknappung - Die stark gestiegenen Ölpreise werden einer Studie zufolge in absehbarer Zeit nicht mehr sinken, weil die weltweite Ölförderung auf dem Höhepunkt ist oder ihn sogar schon überschritten hat. Wie die Zeitung unter Berufung auf eine unveröffentlichte Studie der Energy Watch Group berichtet, werde die Menge des verfügbaren Rohöls bis zum Jahr 2030 den aktuellen Berechnungen zufolge um etwa die Hälfte schrumpfen. Die Expertengruppe der Ludwig-Bölkow-Stiftung gehe davon aus, dass der Preisdruck dadurch weiter steigen werde. Allerdings sei die insgesamt rückläufige Entwicklung der Fördermengen nicht unumkehrbar.
Die Sorge vor Angebotsengpässen hatte den US-Ölpreis am Freitag erneut auf ein Rekordhoch steigen lassen.