Studie: ITIL 3-Euphorie ebbt ab - Die ITIL-Anwender sind in den letzten Monaten etwas skeptischer geworden, ob durch ITIL 3 eine engere Verzahnung der IT-Services mit den Business-Prozessen erreicht werden kann. Während sie nach einer Erhebung der Unternehmensberatung exagon Mitte letzten Jahres noch zu 57 Prozent der Auffassung waren, diese Zielsetzung werde in der neuen Version des Regelwerks ausreichend abgebildet, sind es sechs Monate später nur noch 43 Prozent. Gleichzeitig ist der Kreis derer, die entweder in dieser Hinsicht skeptisch sind oder noch keine genaue Einschätzung haben, um 13 Prozent auf 34 Prozent angestiegen. Alle anderen befragten ITIL-Anwender zeigen sich verhalten optimistisch.
„Die Erwartungen sind nun etwas pragmatischer geworden, nachdem anfangs im Markt von verschiedenen Seiten eine vielleicht etwas zu euphorische Stimmung entfacht worden war“, urteilt exagon-Geschäftsführer Joachim Fremmer.