Streik im Einzelhandel breitet sich Bundesweit aus
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Pressemeldung von:
wir-lieben-hamburg.de
-Arbeitsniederlegungen auch in Hamburg zu erwarten
-Bundeweite Ausbreitungen befürchtet Die Gewerkschaft ver.di hat mehr als 1000 Mitarbeiter von Warenhäusern, Discountern, Baufachmärkten und anderen Filialisten in Hamburg zum Streik aufgerufen. Zum ersten Mal gehen die Beschäftigten all jener Betriebe gemeinsam auf die Straße, die bereits an Arbeitsniederlegungen teilgenommen haben, kündigte ver.di an.Die Tarifrunde für die mehr als 50 000 Beschäftigten der Branche in Hamburg ist festgefahren. Die Arbeitgeber wollen Zuschläge für Abend- und Spätstunden streichen, was
ver.di ablehnt. Die Streikenden treffen sich heute um 11.00 Uhr in der Petri-Kirche zu einer Andacht, anschließend zu einer Kundgebung und danach zu einem Protestmarsch.In Berlin haben heute schon zahreiche Angestellte im Einzelhandel mit dem Streik begonnen .So werden ganztägig die Supermärkte der Handelsketten Kaisers, Real, Rewe, Kaufland, Reichelt, Schlecker und Penny in Berlin sowie das Logistik- Zentrum von Kaufland in Lübbenau (Oberspreewald-Lausitz) bestreikt. Die vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di fordert für rund 90 000 Beschäftigte 6,5 Prozent mehr Entgelt und den Erhalt von Zuschlägen für Arbeit an Abenden und Wochenenden.
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