Stachelhäuter-Fossilien in Wuppertal entdeckt - Versteinerte Reste von 360 Millionen Jahre alten Stachelhäutern sind als «weltweit bedeutende Funde» in Wuppertal entdeckt worden. Die Fossilien der Echinodermen, ausgestorbenen Verwandten von Seeigel und Seestern, kamen in Tonschiefer-Ablagerungen aus dem Erdzeitalter des höheren Oberdevon zutage, erklärten Wissenschaftler des Landschaftsverbandes Rheinland in Köln am Freitag. Ein Amateur-Paläontologe hatte die wissenschaftliche Sensation in einer Baugrube beim Abriss eines Kinderheims gefunden.
Die bis zu zwölf Millimeter großen Bruchstücke der Ur-Tiere hätten für die Wissenschaft sensationelle Bedeutung, da sie erstmals eine Zeitlücke in der Existenz dieser Art von 70 Millionen Jahren schlössen, sagte der Geologe und Paläontologe Hans Martin Weber, der die Versteinerungen wissenschaftlich bestimmen konnte. Erstmals in Deutschland wurden in Wuppertal auch nur etwa 1,5 Millimeter große Larven der Dreilappkrebse (Trilobiten) sowie Plattenreste von Panzerwürmern des Oberdevon gefunden.
|
Businessportal24
|
Pressemitteilungen international in 15 Sprachen für 22 Länder kostenlos einstellen
|