Sitzen bleiben kann eine Lösung sein – muss aber nicht.
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Pressemeldung von:
Keepschool
Eine Klasse wiederholen für einen besseren Schulabschluss – ob sich diese Ehrenrunde für alle lohnt?
Die Halbjahreszeugnisse haben manchen Eltern und Schülern die Augen geöffnet: Die Versetzung ist gefährdet - in der verbleibenden Zeit zu den großen Ferien muss etwas passieren! Ein gesundes Maβ an Nachhilfeunterricht kann Schülern helfen, einzelne Wissenslücken zu füllen, Versäumtes aufzuarbeiten oder Unterrichtsinhalte zu vertiefen. Es ist überflüssig, Kinder mit vorübergehenden Lerndefiziten aus gesundheitlichen oder persönlichen Gründen gleich ein
ganzes Schuljahr wiederholen zu lassen.
Schlechte Noten in den Hauptfächern und einzelnen Nebenfächern, die oft im Stoff auf das Wissen aus den Hauptfächern aufbauen, dürfen jedoch kein Dauerzustand sein. Lernfrust, Stress und Familienärger sind sonst die Konsequenzen. Eine Klasse wiederholen kann eine Chance sein für Schülerinnen und Schüler mit Entwicklungsverzögerungen. Doch wer zum wiederholten Male vor dieser Situation steht, muss sich überlegen, ob der Schüler nicht dauerhaft überfordert ist und die falsche Schulart gewählt hat. Sitzenbleiber erreichen laut einer Studie des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen einen höheren Schulabschluss als Mitschüler, die immer versetzt wurden. Ein Grund dafür kann sein, dass die durch das Sitzen bleiben empfundene Frustration motivationsfördernd wirkt: Der Schüler ändert sein Lernverhalten um eben diese Situation zukünftig zu vermeiden. Und im Gegenteil mit guten Noten zu glänzen.
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