Sind Spareinlagen vor Kurseinbrüchen an der Börse wirklich sicher?
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Pressemeldung von:
optel Media Services GmbH
Die Krise an den Aktienmärkten lässt nicht nur Börsianer in Panik verfallen. Auch Kleinsparer, die ihr Geld nicht in Aktien angelegt haben, fragen sich bang: "Ist mein Geld noch sicher?". „Spareinlagen sind von den Kursstürzen an der Börse grundsätzlich nicht betroffen“, erklärt Eike Böttcher, Wirtschaftsredakteur beim Verbrauchermagazin banktip.de. „Wie gut die Einlagen gesichert sind, hängt davon ab, wo das Geld angelegt ist.“
Bei der Grundsicherung müssen alle Bankkunden, egal ob öffentliche oder private Bank oder Sparkasse, gleich behandelt werden. Das
Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz (ESAEG) schreibt vor, dass Anlageinstitute zwingend der Entschädigungseinrichtung Deutscher Banken GmbH (EdB) angehören müssen.
Diese Entschädigungseinrichtung ist nicht zu verwechseln mit den freiwilligen Sicherungsfonds der Banken. Die EdB sorgt dafür, dass jedem Anleger 90 Prozent seiner Einlagen, maximal aber 20.000 Euro, in jedem Fall erhalten bleiben. Hierbei handelt es sich um die Grundsicherung, die jedes Institut per Gesetz sicherstellen muss, das in Deutschland Gelder von Anlegern verwaltet. Die meisten Banken geben aber einen über diesen gesetzlichen Schutz hinaus gehenden Anspruch auf Erstattung von Einlagen im Falle der Zahlungsunfähigkeit eines Anbieters. Freiwillige Sicherung übersteigt gesetzliche Vorgaben: Die freiwilligen Sicherungsmittel der Institute, wie der Einlagensicherungsfonds Deutscher Banken oder die Sicherungseinrichtung der Volks- und Raiffeisenbanken, gehen über den Basisschutz hinaus und erstatten dem Anleger im Sicherungsfall den Teil, der von der EdB nicht gedeckt ist. Wie hoch dieser erweiterte Schutz ist, hängt von der jeweiligen Sicherungseinrichtung ab. Weitere Informationen zur Einlagensicherung unter banktip.de. Kontakt: Alexander Borais, optel Media Services GmbH, Markgrafenstr. 22, 10117 Berlin
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