Sean Connery muss das Kriegsbeil begraben
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Schauspieler Sean Connery (77) alias James Bond und sein Nachbar sind gerichtlich verpflichtet worden, ihren jahrelangen Streit um die Renovierung eines gemeinsam bewohnten Hauses in New York zu beenden. Einem Bericht der «New York Times» zufolge untersagte das Oberlandesgericht den beiden Männern, sich weiter gegenseitig mit Klagen zu überziehen - es sei denn, ein Richter genehmigt ihnen ausdrücklich ein neues Verfahren.
Sean Connery und sein Nachbar, der Augenarzt Burton Sultan (72), wohnen in der vornehmen Upper East Side von Manhattan in einem denkmalgeschützten
Stadthaus von 1869. Seit Jahren zerren sie sich gegenseitig vor den Kadi. Der Arzt behauptet, bei der Renovierung von Connerys Wohnung sei seine darunterliegende Wohnung beschädigt worden, seine Tochter und sein Enkel hätten Verletzungen erlitten. Der Schauspieler warf dem Nachbarn im Gegenzug in insgesamt sechs Zivilklagen vor, notwendige Reparaturen am Haus zu verhindern.
Richterin Marcy Friedman stellte jetzt fest: «Bedauerlicherweise haben sich beide Parteien in eine gerichtliche Brandrodung verstrickt, die zeitweise doppelgleisig und äußerst beschwerlich für die jeweilige Gegenseite und die Gerichte war.» Sie forderte die beiden Streithansel auf, einen Vermittler einzuschalten. Der aus Schottland stammende Connery lebt dem Bericht zufolge mit seiner Frau Micheline in der Wohnung. Eigentümer sind sein Sohn Stephane und dessen Frau Tania. Connery hatte in den 60er Jahren als erster «James Bond» Karriere gemacht. Er spielte ein halbes Dutzend Mal den Geheimagenten im Auftrag Ihrer Majestät und begründete damit den Kultstatus der Serie. Für seine Rolle in Brian De Palmas Kriminalfilm «The Untouchables - Die Unbestechlichen» erhielt er 1988 einen Oscar.
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