Schlechter Beton in Atomkraftwerk verarbeitet? - In Baden-Württemberg sollen nach einem Zeitungsbericht über Jahre hinweg Großbauten mit teilweise minderwertigem Beton errichtet worden sein - darunter das Zwischenlager des Atomkraftwerks Neckarwestheim. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft prüfe entsprechende Anschuldigungen ehemaliger Mitarbeiter des Betonherstellers, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Das Unternehmen bestreitet demnach die Vorwürfe. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen mittelständischen Unternehmer aus dem Raum Stuttgart, den frühere Mitarbeiter schwer belasten. Der «Süddeutschen Zeitung» liegen nach eigenen Angaben Eidesstattliche Versicherungen ehemaliger Beschäftigter der Firma vor.
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Schlechter Beton in Atomkraftwerk verarbeitet?

2008/05/09 08:38

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
In Baden-Württemberg sollen nach einem Zeitungsbericht über Jahre hinweg Großbauten mit teilweise minderwertigem Beton errichtet worden sein - darunter das Zwischenlager des Atomkraftwerks Neckarwestheim. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft prüfe entsprechende Anschuldigungen ehemaliger Mitarbeiter des Betonherstellers, berichtet die «Süddeutsche Zeitung». Das Unternehmen bestreitet demnach die Vorwürfe.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen mittelständischen Unternehmer aus dem Raum Stuttgart, den frühere Mitarbeiter schwer belasten. Der «Süddeutschen Zeitung»
Schlechter Beton in Atomkraftwerk verarbeitet?
Ein Zwischenlager eines Atomkraftwerks in Baden-Württemberg soll mit minderwertigen Beton errichtet worden sein.
liegen nach eigenen Angaben Eidesstattliche Versicherungen ehemaliger Beschäftigter der Firma vor.

Beim Bau des atomaren Zwischenlagers hatte die Firma 2004 etwa 35000 Kubikmeter Beton geliefert. In dem unterirdischen Bau werden abgebrannte Kernelemente aufbewahrt, ehe sie zur Wiederaufbereitung gebracht werden. Ein ehemaliger Mischmeister des Betonherstellers behauptet, dass überall dort, wo der fragwürdige Beton eingesetzt worden sei, «deutlich vor Ablauf der erwarteten Lebenszeit teure Sanierungen oder sogar die Abrissbirne drohen». Das baden-württembergische Umweltministerium hat die Hinweise bereits überprüfen lassen. Das Ergebnis werde an diesem Freitag veröffentlicht, sagte ein Sprecher auf Anfrage.



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