Schlechte Luft in Peking bereitet IOC große Sorgen - Peking (dpa) - Die schlechte Luft in Peking bereitet dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) weniger als zehn Monate vor den Sommerspielen 2008 unverändert Kopfschmerzen. Am ersten Tag eines dreitägigen Inspektionsbesuches in Chinas Hauptstadt beriet die IOC-Koordinierungskommission mit den Olympia-Organisatoren unter anderem über die starke Luftverschmutzung in der 17-Millionen-Metropole. «Sicher, die Luftqualität ist eine Sorge. Daran gibt es keinen Zweifel», sagte der Vorsitzende des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Sir Philip Craven, vor Journalisten. Die Vorbereitungen für die Spiele stießen auf viel Lob, doch hob die Kommission hervor, dass jetzt «die entscheidende Phase» beginne.
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Schlechte Luft in Peking bereitet IOC große Sorgen

2007/10/23 14:55

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Peking (dpa) - Die schlechte Luft in Peking bereitet dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) weniger als zehn Monate vor den Sommerspielen 2008 unverändert Kopfschmerzen. Am ersten Tag eines dreitägigen Inspektionsbesuches in Chinas Hauptstadt beriet die IOC-Koordinierungskommission mit den Olympia-Organisatoren unter anderem über die starke Luftverschmutzung in der 17-Millionen-Metropole. «Sicher, die Luftqualität ist eine Sorge. Daran gibt es keinen Zweifel», sagte der Vorsitzende des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Sir Philip Craven, vor Journalisten. Die
Schlechte Luft in Peking bereitet IOC große Sorgen
Autos stauen sich auf einer sechsspurigen Hauptverkehrsstraße in Peking.
Vorbereitungen für die Spiele stießen auf viel Lob, doch hob die Kommission hervor, dass jetzt «die entscheidende Phase» beginne. Der Vorsitzende Hein Verbruggen sagte: «Es ist wie bei einem Langstreckenläufer. Unser Endspurt kann den Unterschied zwischen Gold oder Silber ausmachen, was die Organisation der Spiele betrifft.» IPC-Präsident Craven sagte: «Allgemein sind wir sehr zufrieden mit den Vorbereitungen.» Er lobte die Unterkünfte im Sportlerdorf. «Die Wohnungen sind die besten, die ich je gesehen habe.»

In den Vorbereitungen komme es jetzt aber auf die Details an, die «sehr wichtig» seien. Neben der Luftqualität sei der Transport sehr wichtig. Entscheidend seien in den Vorbereitungen der reibungslose Informationsfluss und die Kooperation zwischen den verschiedenen Stellen auf chinesischer Seite. «Es gibt noch viel Arbeit zu leisten», mahnte Sir Philip. «Wir sind noch nicht am Ziel.» Das Pekinger Organisationskomitee sicherte ihm zu, dass die geplanten drastischen Maßnahmen zur Verbesserung der Luft auch für die Paralympischen Spiele vom 6. bis 17. September gelten werden. Die IOC-Kommission wurde über die Ergebnisse der massiven Verkehrsbeschränkungen während der Generalprobe im August unterrichtet. Trotz eines viertägigen Fahrverbots für ein Drittel aller Autos waren die gemessenen Luftschadstoffe nur um 10 bis 20 Prozent zurückgegangen. Während der Sommerspiele vom 8. bis 24. August sollen zusätzlich noch Fabriken stillgelegt werden. IOC-Präsident Jacques Rogge hatte erklärt, dass bei schlechter Luftqualität Wettkämpfe in Ausdauersportarten verschoben werden.

An den Paralympischen Spielen, die in 20 Sportarten bestritten werden, nehmen 4000 Sportler aus rund 150 Ländern teil - ein neuer Rekord in ihrer Geschichte. Das zweitgrößte Sportereignis der Welt wird von rund 1,8 Milliarden Menschen in mehr als 100 Ländern verfolgt. Details des Kartenverkaufs werden in zwei bis drei Wochen verkündet. Tickets für die Eröffnungs- und Schlussfeier können im November gekauft werden. Die Preise werden nach Angaben von Sir Philip sehr niedrig sein, damit viele Zuschauer kommen können. «Viele Menschen in China sind sich nicht der Fähigkeiten dieser Leute bewusst, die angeblich behindert sind.» Sir Philip sitzt seit einem Unfall als 16-Jähriger beim Klettern in den Bergen selbst im Rollstuhl und war ein Weltklasse-Basketballer. Anders als bei früheren Paralympischen Spielen wird der Fackellauf nicht durch die früheren, sondern die künftigen Olympiastädte gehen - Vancouver (2010), London (2012) und Sotchi in Russland (2014).



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