Scharfer Protest wegen Übergriffen der österr. Polizeigruppe WEGA gegen Tierrech - animal 2ooo protestiert schärfstens wegen der Übergriffe der Polizeigruppe "Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung" (WEGA) gegen österreichische Tierrechtler und fordert auch alle Bürgerrechtler auf zur Solidaritätsbekundung bei den österreichischen diplomatischen Vertretungen. Seit nunmehr 10 Tagen sitzen 10 Tierrechtler in Haft ohne, dass die gegen sie erhobenen Vorwürfe konkretisiert worden wären. Die meisten sind in den Hungerstreik getreten, den sie solange fortsetzen wollen, bis sie entweder freigelassen oder ihnen konkrete Straftaten vorgeworfen werden. "Österreichs Exekutive schikaniert bereits jahrelang Tierrechtler, die eine ihr und ihren Freunden unliebsame Meinung vertreten, wie z.B.
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Scharfer Protest wegen Übergriffen der österr. Polizeigruppe WEGA gegen Tierrech

2008/05/31 05:06

Pressemeldung von:
animal 2ooo - Menschen für Tierrechte Bayern e.V.
animal 2ooo protestiert schärfstens wegen der Übergriffe der Polizeigruppe "Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung" (WEGA) gegen österreichische Tierrechtler und fordert auch alle Bürgerrechtler auf zur Solidaritätsbekundung bei den österreichischen diplomatischen Vertretungen. Seit nunmehr 10 Tagen sitzen 10 Tierrechtler in Haft ohne, dass die gegen sie erhobenen Vorwürfe konkretisiert worden wären. Die meisten sind in den Hungerstreik getreten, den sie solange fortsetzen wollen, bis sie entweder freigelassen oder ihnen konkrete Straftaten vorgeworfen werden. "Österreichs Exekutive
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schikaniert bereits jahrelang Tierrechtler, die eine ihr und ihren Freunden unliebsame Meinung vertreten, wie z.B. dass Herstellung, Verkauf und Verwendung von Tierpelzen ethisch nicht zu rechtfertigen sind", meint Margit Brücklmeier, Vorsitzende des Tierrechtsverbands animal 2ooo. "Es ist völlig unverhältnismäßig und damit eines Rechtsstaats unwürdig, wenn bei Leuten, die so denken, im Morgengrauen mit einer Antiterroreinheit faktisch eingebrochen wird und diese Leute mit vorgehaltener Waffe aus dem Bett geholt werden", so Brücklmeier weiter.

Einer der jetzt im Hungerstreik befindlichen Häftlinge schrieb vor einem Jahr im Internet unter der Überschrift "Gedanken zur Polizeirepression": "Die Polizei versucht ihn [seinen Verein] zu isolieren und zu kriminalisieren, mit dem offensichtlichen Ziel dadurch noch härtere Maßnahmen wie Hausdurchsuchungen und Vereinsauflösungen vorzubereiten. Die weitere Eskalation der Polizeigewalt ist nur eine Frage der Zeit. Die Grundfreiheiten gehen einem nur dann ab, wenn man sie braucht. Es ist daher notwendig, auch von außen als nicht betroffene Person, diese infame Strategie der Polizei und der Behörden zu durchschauen und Solidarität zu zeigen. Der Polizeiapparat hat selbst das längste Vorstrafenregister aller Gruppierungen in der Demokratie. Keine Aussage der Polizei sollte ohne unabhängige Belege für wahr gehalten werden. Der Polizeirepression muss ein Riegel vorgeschoben werden, bevor sie richtig einsetzt – weil dann ist es bereits zu spät!"

Vor diesem Hintergrund ruft animal 2ooo auf zur Solidarität mit der österreichischen Tierrechtsbewegung. Der Verband fordert auch Bürgerrechtler auf, schriftlich, telefonisch oder elektronisch bei der nächstgelegenen diplomatischen Vertretung der Alpenrepublik ihre Solidarität zu bekunden. animal 2ooo - Menschen für Tierrechte Bayern e.V. Landesverband gegen Tierversuche, Intensivtierhaltung und sonstige Formen der Ausbeutung von Tieren. Mitglied bei Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V., Aachen. Als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar, Vermächtnisse von der Erbschaftssteuer befreit.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.animal2000.de
 

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