Schäuble-Pläne zu Luftsicherheitsgesetz schüren Ängste von Passagieren - Innenminister sollte sich laut Deutschem Flugangst-Zentrum auf seine eigentlichen Aufgaben besinnen
(Berlin/Nieder-Wiesen) Die von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble angekündigten Pläne eines neuen Luftsicherheitsgesetzes entbehren, nach Meinung von Marc-Roman Trautmann, dem Leiter des Deutschen Flugangst-Zentrums, jeglicher Realität. Das Vorhaben erinnere an einen Actionfilm, sei aber weder gesetzlich noch real umzusetzen, so Trautmann weiter. Schäuble trage seinen persönlichen Kampf gegen den Terror in unverantwortlicher Weise auf dem Rücken von Passagieren und Airlines aus.
Der Innenminister verstärkt mit seinem Vorhaben, laut Deutschem Flugangst-Zentrum, eher Ängste und Unsicherheit bei Flugreisenden, als dass er seinen eigentlichen Aufgaben, nämlich dem Erhalt und der tatsächlichen Verbesserung von Sicherheit und der weiteren Stärkung des Vertrauens in die Fliegerei wirklich nachkommt. Sicherheit in der Fliegerei bedeute nicht die Lösung eines finalen Schreckensszenarios in der Luft, sondern die Bereitstellung eines grundlegenden Sicherheits- und Vertrauensnetzwerkes bereits am Boden, heißt es weiter.
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