Rürup rechnet für 2008 mit starkem Lohnplus - Der Chef der fünf Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, rechnet für das kommende Jahr mit dem stärksten Lohnplus seit 13 Jahren. Der Zeitung sagt er: «Die Bruttolöhne und Gehälter werden je Beschäftigten um 3,5 Prozent steigen. Die reale Bruttolohn- und Gehaltssumme je Arbeitnehmer wird um 1,5 Prozent steigen - das ist das kräftigste Plus seit 1995.» Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, geht von Lohnabschlüssen derselben Höhe aus - mit Einschränkung beim realen Lohnplus. «Real bedeutet das allerdings nur ein Zuwachs von 0,5 Prozent», so Sinn.
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Rürup rechnet für 2008 mit starkem Lohnplus

2007/12/24 13:24

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Der Chef der fünf Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, rechnet für das kommende Jahr mit dem stärksten Lohnplus seit 13 Jahren. Der Zeitung sagt er: «Die Bruttolöhne und Gehälter werden je Beschäftigten um 3,5 Prozent steigen. Die reale Bruttolohn- und Gehaltssumme je Arbeitnehmer wird um 1,5 Prozent steigen - das ist das kräftigste Plus seit 1995.»

Der Präsident des Ifo-Instituts, Hans-Werner Sinn, geht von Lohnabschlüssen derselben Höhe aus - mit Einschränkung beim realen Lohnplus. «Real bedeutet das allerdings nur ein Zuwachs von 0,5 Prozent», so Sinn. Verhaltener
Rürup rechnet für 2008 mit starkem Lohnplus
Der Chef fünf Wirtschaftsweisen, Bert Rürup, rechnet mit einem starken Lohnplus für 2008.
blickt Klaus Zimmermann, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), in 2008. «Hohe Lohnsteigerungen können nur gut ausgebildete Fachkräfte erwarten. Das durchschnittliche Lohnplus von zwei Prozent wird durch die Inflation aufgefressen. Die Reallöhne werden also stagnieren.» Somit werde es zumindest keinen Rückgang der Kaufkraft geben.

Alle drei Ökonomen rechnen mit einem erneut starken Beschäftigungszuwachs. Die Zahl der Arbeitslosen werde um weitere 300 000 auf durchschnittlich 3,5 Millionen zurückgehen. Für Ifo-Chef Sinn ist das das «Ergebnis der Agenda 2010». Sinn sagte der Zeitung: «Die Lage am Arbeitsmarkt ist auch 2008 sehr erfreulich, der Beschäftigungszuwachs geht weiter.» Diesen beziffert Wirtschaftsweisen-Chef Rürup genauer: «Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten steigt um 270 000 auf 27,2 Millionen.»

Bei der Teuerungsrate gehen die Wirtschaftsexperten von einem leichten Rückgang aus. «Ich erwarte keine neuen Preisschocks bei Energie oder Lebensmitteln», so DIW-Chef Klaus Zimmermann. Die Teuerungsrate werde seiner Einschätzung nach 2008 unter zwei Prozent liegen. Auch für Sinn ist «der Inflationsalarm vorbei». Er schätzt die Preissteigerungsrate in 2008 auf 2,3 Prozent. «Gemessen an den D- Mark-Zeiten ist dies ein moderater Preisanstieg. In ihren 53 Jahren hatte die D-Mark durchschnittlich 2,6 Prozent pro Jahr an Wert verloren», so Sinn. Wirtschaftsweiser Rürup: «Die Teuerungsrate wird nur leicht zurückgehen - von 2,1 Prozent in diesem Jahr auf 2 Prozent in 2008.»



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