Rom feiert Sean Penns «In die Wildnis»
|
Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Rom (dpa) - Riesenerfolg in Rom für Sean Penns neuen Film «In die Wildnis»: Mit seiner ersten Regiearbeit seit fünf Jahren ist dem Amerikaner eine wunderbare Hommage an die Natur und das Leben gelungen, die bereits als eines der Highlights beim zweiten Filmfest am Tiber gewertet wird. Die Zuschauer dankten es dem Filmemacher mit minutenlangem Beifall. Acht Monate lang drehte der Oscar-Preisträger («Mystic River») mit seinen Protagonisten unter oft extremen Bedingungen in den Weiten Alaskas und der Wüste Arizonas. «Manchmal war es eiskalt, andere Male haben Mitglieder der Crew hingegen
Hitzschläge erlitten», sagte Hauptdarsteller Emile Hirsch (22) nach der Europapremiere vor Journalisten.
Er spielt in dem Streifen Chris McCandless, einen jungen Mann aus wohlhabendem Elternhaus, der nach seinem College-Abschluss entscheidet, nach Alaska zu trampen. Der Streifen basiert auf einer wahren Geschichte. Der amerikanische Journalist und Schriftsteller Jon Krakauer war schon 1997 den Spuren von McCandless quer durch Amerika gefolgt und hatte das gleichnamige Buch «Into the wild» verfasst. Das Drehbuch für die Kino-Fassung schrieb Sean Penn. Der Kinostart in Deutschland ist für den 28. Februar 2008 geplant. McCandless hatte 1992 all sein Geld verschenkt und änderte seinen Namen in «Alexander Supertramp». Dann brach er ohne Vorwarnung aus seiner privilegierten Existenz aus, um als Aussteiger Antworten auf die vielen Fragen des Lebens zu finden und «seine eigene Geschichte zu schreiben», wie es McCandless' Schwester in dem Film formuliert. Unterwegs trifft er andere Aussteiger, Hippies und schräge Typen, die ihm jene Wärme geben, die er bei seinen Eltern stets vermisst hatte. Allerdings finden seine Abenteuerlust und seine Gier nach Einsamkeit und purem Leben zwei Jahre nach seinem Aufbruch ein jähes Ende. «Ich glaube, dass die Menschen in den USA und in der westlichen Welt zu abhängig vom Komfort sind und dass dies erhebliche Konsequenzen hat», erklärte Penn (47) in Rom. «Ich möchte den Jugendlichen zwar nicht sagen, dass sie sich verhalten sollen wie der Protagonist in meinem Film, aber sie sollten dennoch etwas tun, um ihre Herzen wieder schneller schlagen zu lassen.» Das Filmfest in Rom geht am kommenden Samstag zu Ende.
Kontakt zum Autor des Artikels:
web:
Internet Marketing
|
Kommentare
zurück zur Kategorieseite: Kultur / Film
Dieser Artikel wurde 1041 Mal gelesen
Andere Artikel dieses Autors:
- Vierfacher Tour-Etappensieger Cavendish steigt vor 15. Etappe aus
- ISAF-Truppen töten Zivilisten und Polizisten in Afghanistan
- Angehörige von Süchtigen wollen harte Drogen legalisieren
- Obama setzt Besuch in Afghanistan fort
- NATO-Truppen töten versehentlich vier Zivilisten in Afghanistan
- iPhone europaweit vergriffen
- Margot Honecker in Nicaragua geehrt
- Schlechtes Wetter behindert Rettungsoperation am Nanga Parbat
- Weltjugendtag in Sydney beendet
- Deutschland im Endspiel um Olympia-Ticket gegen Puerto Rico
- mehr...