Radeln ab der Lebensmitte
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Pressemeldung von:
pressedienst-fahhrrad
Ältere Menschen bestimmen in zunehmendem Maße das Bild unserer Gesellschaft – auch als aktive Zielgruppe, für die Radfahren eine der beliebtesten körperlichen Aktivitäten ist. Die Fahrradbranche hat sich darauf eingestellt, ohne die entsprechenden Modelle alt aussehen zu lassen.
Sie sind fit! Sie werden immer mehr! Und in ein paar Jahren gehört jeder dazu! Dem Thema „Älter werden“ kann sich niemand entziehen; irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo man akzeptieren muss, dass der Zenit der körperlichen Leistungsfähigkeit überschritten ist. Viele Menschen stellen dann
jedoch fest, dass das Altern kein Drama ist. Extreme Erfahrungen, gerade sportlicher Natur, die man in jungen Jahren gemacht hat, muss man nicht unbedingt wiederholen; andere Dinge geraten in den Fokus –das kann auch eine neue, entspanntere Einstellung zum Sport sein.
„Das Bild, das unsere Gesellschaft hat, ist nicht zuletzt medial verzerrt“, erklärte Frank Leyhausen von Medcom International GmbH, Berater des Bundesverbandes Deutsche Senioren Liga e. V., auf dem Recherche-Kongress Fahrrad des pressedienst-fahrrad. „Pflegebedürftige, demente Hochaltrige bestimmen unsere Vorstellung vom Alter.“ Dabei sieht die Realität deutlich positiver aus: „Die jungen Alten“ nennt Leyhausen die Menschen ohne wesentliche Einschränkungen, in deren Leben die Selbstverwirklichung in Sport und Freizeit eine ebenso große Rolle spielt wie die soziale Verantwortung als Eltern und Großeltern, im Verein und im Ehrenamt. Und auch im „mittleren Alter“ mit eingeschränktem Aktionsradius ist man noch weit von der Bettlägerigkeit entfernt. Sport ist für aktive ältere Menschen ein selbstverständlicher Teil ihres Lebens – vor allem Radfahren. „Betrachtet man die altersmäßige Verteilung aller Sportnachfrager, stellt man fest, dass das Interesse am aktiven Radsport ab 40 rapide ansteigt. Erst die 55-jährigen lassen wieder etwas nach, dennoch ist das Radfahren bis in die Siebziger hinein eine ausgesprochen beliebte Sportart“, referierte Leyhausen eine Auswertung von Prof. Dr. Christoph Breuer.
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