Qualität mit Brief und Siegel - Prüf-und Gütesiegel haben Hochkonjunktur, denn sie machen auf hohe Qualität aufmerksam und geben Hilfestellung bei der Kaufentscheidung. Doch eine kritische Begutachtung solcher Zertifikate ist durchaus angebracht. Die Orientierung in der modernen Warenwelt wird immer schwieriger. Ein ständig wachsendes Angebot und die Unmöglichkeit, durch Markennamen auf den Hersteller zu schließen, erschwert den Kunden die Auswahl und hindert sie daran, „instinktiv“ ein gutes Produkt zu erkennen. „Abhilfe schaffen Qualitätssiegel, Gütesiegel, Gütezeichen – alle meinen dasselbe.
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Qualität mit Brief und Siegel

2008/02/20 10:36

Pressemeldung von:
pressedienst-fahhrrad
Prüf-und Gütesiegel haben Hochkonjunktur, denn sie machen auf hohe Qualität aufmerksam und geben Hilfestellung bei der Kaufentscheidung. Doch eine kritische Begutachtung solcher Zertifikate ist durchaus angebracht. Die Orientierung in der modernen Warenwelt wird immer schwieriger. Ein ständig wachsendes Angebot und die Unmöglichkeit, durch Markennamen auf den Hersteller zu schließen, erschwert den Kunden die Auswahl und hindert sie daran, „instinktiv“ ein gutes Produkt zu erkennen. „Abhilfe schaffen Qualitätssiegel, Gütesiegel, Gütezeichen – alle meinen dasselbe.
Qualität mit Brief und Siegel

Sie machen eine qualitative Aussage über bestimmte Produkte oder Dienstleistungen und sind zumeist gebrauchsorientiert und auf den Verbraucher gerichtet“, erklärte Albert Herresthal, Geschäftsführer des Verbunds selbstverwalteter Fahrradbetriebe (VSF) e. V. (www.vsf.de), auf dem Recherche-Kongress Fahrrad des pressedienst-fahrrad. Daneben gibt es Prüfzeichen oder Prüfsiegel, die Herresthal zufolge eine andere Funktion haben: „Sie sind oft technisch orientiert und betreffen vielfach sicherheitsrelevante Aspekte eines Produkts.“

Im Durcheinander der Prüfsiegel den Überblick zu behalten, ist selbst für eine einzelne Branche wie die Fahrradindustrie schwierig. „Im Fahrradbereich gibt es jede Menge mehr oder weniger seriöse Qualitätssiegel“, erklärte Herresthal. Zu den technischen Prüfsiegeln wie etwa für Fahrradhelme, Schlösser und Kinderräder (DIN/ISO, DINplus, GS, EN) kommen die Empfehlungen von Fahrradzeitschriften, Design-Auszeichnungen und positive Testergebnisse der Stiftung Warentest.

Bescheinigung von Mindeststandards Nicht alle Siegel sind freilich für den Endverbraucher interessant. „Dass das Rad ,hält‘, wird der Verbraucher ohnehin unterstellen, das gilt schließlich als Selbstverständlichkeit“, erklärt Herresthal – ein Siegel, das technische Mindeststandards bescheinigt wie das DIN-Siegel, ist also nicht unbedingt ein Kaufargument. Zumindest nicht im qualitativ hochwertigen Fahrradhandel, aber: „Im Billigbereich sieht das anders aus. Hier soll ein technisches Prüfsiegel symbolisieren: ganz billig, aber trotzdem genau so gut und sicher wie andere Räder.“



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web: http://www.pd-f.de
 

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