Psychische Foltermethode für Arbeitnehmer im 21. Jahrhundert
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Pressemeldung von:
Deutschlandpresse
DP / / Der IT-Fachmann Detlef Lengsfeld geht schon lange nicht mehr seinem Beruf nach. Bis in 2004 wurde Lengsfeld derartig heftig gemobbt, dass er noch im gleichen Jahr einfach nicht mehr fähig war, seine Arbeit bei der Autostadt weiter auszuführen. Er erkrankte seelisch und körperlich und sieht sich als ein Opfer von undurchsichtigen Machtstrukturen, die ihre Interessen, notfalls auch ohne jeden Wahrheitsgehalt, durchsetzen.
Natürlich hat sich der IT-Fachmann zur Wehr gesetzt und wandte sich zunächst in Form einer Beschwerde an Vorgesetzte, dann mit Rechts- und
Hilfsanfragen an die Gewerkschaft und weiterführend an das Arbeitsgericht. Drei Prozesse wurden dort geführt, mit Anerkennung der Mobbingproblematik, jedoch ohne positive Auswirkungen für Lengsfeld. Auch wandte sich der nunmehr völlig entkräftete und mittlerweile arbeitsunfähige Mann an Politik, Presse und Fernsehen. Die Sendung „Markt spezial“ berichtete im NDR u.a. über ihn. Bisher jedoch ohne greifbaren Erfolg.
Wie geschieht Mobbing? Die Möglichkeiten der Machtausübung, respektive des Versuchs, einen unbequemen Mitarbeiter loszuwerden, ist von aussen betrachtet sehr unterschiedlich. Allerding besteht bei den meisten Mobbingopfern ein roter Faden: sie erfahren Demoralisierung und gezieltes Hinführen in Ohnmachtspositionen und -situationen. Das führt bei vielen Menschen auf Dauer zum Verlust der Selbstachtung, zum Gefühl der Unzulänglichkeit und oftmals auch zur Ächtung in der Gesellschaft. Letztlich werden Mobbingopfer nicht nur berufsunfähig gemacht, sie werden ebenso zu Rufmordopfern(www.rufmordopfer.de). Wer erst einmal seinen Arbeitsplatz verloren hat, seelisch erkrankt ist und dadurch tatsächlich auch noch arbeitsunfähig, wird zudem auch in der Gesellschaft nicht gern gesehen. Familienstrukturen werden zerstört und Krankenaufenthalte verändern das Leben völlig. Nicht alle Menschen wissen, dass in die Mühlen des Mobbing letztlich jeder sehr schnell geraten kann. Detlev Lengsfeld hat trotz seiner Erkrankung mit ungewolltem Rückzug aus der Gesellschaft den Kampf noch nicht aufgegeben. Er hat im Laufe der Zeit eine Internetpräsenz aufgebaut, die den Millionen Mobbing-Geschädigten in Deutschland (mit großer Dunkelziffer) eine Informations- und Hilfsplattform bietet. Ganz wichtig in Mobbingsituationen sind die richtigen und vor allem fachlich kompetenten Ansprechpartner, ob Ärzte, Anwälte oder andere Hilfseinrichtungen. Des weiteren ist er dabei, ein Wiki aufzubauen. Das sind Internet-Seiten, an denen jeder mitarbeiten kann und so eine dynamische Gemeinschaft von Betroffenen für Betroffene entsteht. Wissen wird weitervermittelt, denn das Rad muß auch hier nicht jeder nochmals neu erfinden... Weiter lesen Sie unter : www.deutschlandpresse.de
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