Prof. Dr. jur. Arnulf Baring im Gespräch mit Br. Paulus So., 3.2.08, 8.30 Uhr, N24 - „Deutschland gehört nicht nur den Deutschen“ – so lautet der Titel des zuletzt erschienenen Buches von Prof. Dr. Arnulf Baring. Der Anlass des Juristen, Politikwissenschaftlers und Zeithistorikers für die Auseinandersetzung mit diesem Thema: „Ich gelte ja oft als jemand, der die deutsche Nation überhöht, der Europa gar nicht wahrnimmt, sondern glaubt – schöne Idee, aber es wird nichts daraus.“ Um dieser Beurteilung entgegenzuwirken, hat der Autor die Entwicklung und Gestalt unseres Landes nun einmal von der anderen Seite betrachtet.
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Prof. Dr. jur. Arnulf Baring im Gespräch mit Br. Paulus So., 3.2.08, 8.30 Uhr, N24

2008/01/31 08:01

Pressemeldung der Firma:
Provinzialat der Kapuziner
„Deutschland gehört nicht nur den Deutschen“ – so lautet der Titel des zuletzt erschienenen Buches von Prof. Dr. Arnulf Baring. Der Anlass des Juristen, Politikwissenschaftlers und Zeithistorikers für die Auseinandersetzung mit diesem Thema: „Ich gelte ja oft als jemand, der die deutsche Nation überhöht, der Europa gar nicht wahrnimmt, sondern glaubt – schöne Idee, aber es wird nichts daraus.“ Um dieser Beurteilung entgegenzuwirken, hat der Autor die Entwicklung und Gestalt unseres Landes nun einmal von der anderen Seite betrachtet.

Der als anerkannt geltende
Prof. Dr. jur. Arnulf Baring im Gespräch mit Br. Paulus So., 3.2.08, 8.30 Uhr, N24
Fachmann der Geschichte bemängelt u.a. mangelnden Bürgersinn, ein geringes nationales Selbstwertgefühl des deutschen Volkes und Geschichtsverlust. „Ich glaube, dass viele Deutsche den 2. Weltkrieg und die Verbrechen Hitlers innerlich nicht in so einer Weise verarbeitet haben, die sie zur Ruhe kommen lässt.“ Für die Zukunftsfähigkeit der Deutschen fordert der 75-Jährige einen differenzierteren Umgang mit der Geschichte – „wir bestehen ja nicht nur aus den bekanntermaßen sehr missglückten zwölf Jahren Hitler“. Dem Historiker sei eines wichtig, dass „wir Zuversicht zu uns selber haben, an unser Land glauben und dies auch ausstrahlen.“

Hinsichtlich der großen Zahl an Zuwanderern in Deutschland beobachtet Prof. Baring die Bildung einer Parallelgesellschaft. Den bisherigen Integrationsprozess hält er für fehlgeschlagen. „Multi Kulti ist gescheitert, weil zahlreiche Ausländer die deutsche Kultur neben ihrer eigenen nicht dulden wollen.“ Für ein funktionierendes Miteinander hält es der gebürtige Dresdner für notwendig, dass die Emigranten „zu Deutschen werden, sich unsere Kultur, Geschichte und unser Recht zu eigen machen.“

Bei N24 „Um Gottes Willen“ trifft Bruder Paulus den streitbaren und öffentlichkeitswirksamen Publizisten, Prof. Dr. Arnulf Baring – jemanden, der sich selbst als einen Bürger bezeichnet, sich einmischt und die Entwicklung Deutschlands so scharf wie kaum ein anderer beobachtet.



Kontakt
web: http://www.bruderpaulus.de
 

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