Probelauf für größtes Spiegelteleskop der Welt - Santa Cruz de la Palma (dpa) - Nach siebenjähriger Bauzeit beginnt an diesem Freitag auf der Kanaren-Insel La Palma der Probelauf des größten Spiegelteleskops der Welt. Die rund 130 Millionen Euro teure Anlage wird ihr «erstes Licht» erleben. So nennen es Astronomen, wenn das Licht eines Gestirns zum ersten Mal auf den Spiegel eines neuen Teleskops fällt. Von diesem Augenblick an beginnt eine mehrmonatige Phase, in der alle Instrumente justiert werden. Die vollständige Inbetriebnahme des «Grantecan» (Großes Teleskop der Kanaren) ist für Anfang 2008 geplant.
Pressemitteilungen international in 15 Sprachen für 22 Länder kostenlos einstellen
Pressemitteilungen Kleinanzeigen

Probelauf für größtes Spiegelteleskop der Welt

2007/07/12 18:34

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Santa Cruz de la Palma (dpa) - Nach siebenjähriger Bauzeit beginnt an diesem Freitag auf der Kanaren-Insel La Palma der Probelauf des größten Spiegelteleskops der Welt. Die rund 130 Millionen Euro teure Anlage wird ihr «erstes Licht» erleben. So nennen es Astronomen, wenn das Licht eines Gestirns zum ersten Mal auf den Spiegel eines neuen Teleskops fällt. Von diesem Augenblick an beginnt eine mehrmonatige Phase, in der alle Instrumente justiert werden. Die vollständige Inbetriebnahme des «Grantecan» (Großes Teleskop der Kanaren) ist für Anfang 2008 geplant. Zum «ersten Licht»
gegen Mitternacht wurden Kronprinz Felipe und die spanische Bildungsministerin Mercedes Cabrera erwartet.

Herzstück des Teleskops ist ein Parabolspiegel von 10,4 Metern Durchmesser, der die Suche nach weiteren Planeten außerhalb unseres Sonnensystems wesentlich erleichtern soll. Er setzt sich aus 36 sechseckigen Segmenten einer besonderen Glaskeramik zusammen und wurde von der deutschen Spezialfirma Schott (Mainz) gebaut.

Die Leistung des Teleskops ist vier Millionen Mal größer als die des menschlichen Auges. Die Anlage entstand in 2400 Metern Höhe auf dem Berg Roque de los Muchachos, wo das Astrophysische Institut der Kanaren (IAC) und andere Forschungsinstitute mehrere Sternwarten betreiben. Finanziert wurde das «Grantecan» von der spanischen und der kanarischen Regierung sowie von der EU.



Kontakt zum Autor des Artikels:
 

Kommentare




Kommentar schreiben
Überschrift Name
Ihr Kommentar (max. 400 Zeichen)
captchas

Bitte den oben stehenden Code eingeben.
Social Bookmarking
Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Netscape Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Diigo Bookmark bei: Newsvine Bookmark bei: Ma.Gnolia Bookmark bei: Netvouz

zurück zur Kategorieseite: Wissenschaft / Ingenieurwissenschaften
Dieser Artikel wurde 1224 Mal gelesen


 
 

Presseartikel nach Autoren
A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z