Pressearbeit in Europa
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Pressemeldung von:
communication college
Das communication-college (cc, www.communcation-college.org) hat die wichtigsten Aspekte von Pressearbeit in Europa zusammengefasst. Nicht erst seit der deutschen G8- und Europa-Präsidentschaft ersetzt grenzüberschreitende Pressearbeit den Focus auf rein deutsche Medien. Besser ist es auch von deutschsprachigen Medien zu sprechen, denn Meldungen in Deutsch sind heute per Mausklick ubiquitär. Zu den deutschsprachigen Medien gehören allerdings auch vier ausländische Nachrichtenagenturen, die aus nachkriegsgeschichtlichen Gründen auch auf Deutsch senden: Itar-Tass, AFP, Reuters und AP. Und
nicht vergessen sollten die hunderte deutsch zu lesende Medien im Ausland, die auch dort hergestellt werden. Deren Leser haben eine hohe Affinität zu Sprache, Kultur und eben auch zu Berichterstattung aus Deutschland.
Texte sollten nur, wenn das von juristischer Bedeutung ist (z. B. börsenrelevante Nachrichten, Ad-hoc-Meldungen), übersetzt werden. Alles andere muss aufgrund vorgegebener Facts in der Landessprache getextet werden. Übersetzungsbüros sind dazu nur geeignet, wenn sie auf Pressetexte spezialisiert sind und mehrsprachliche Journalisten beschäftigen. Über die Art der Ansprache ist zu sagen, dass in angelsächsischen Ländern (inklusive Irland) sowie Skandinavien faktisch orientierte, knappe Texte bevorzugt werden. Werbliche Formulierungen sind, wie oftmals in Deutschland, zu vermeiden. In romanischen Ländern und Frankreich darf es ein bisschen breiter sein. Das Gleiche gilt übrigens sowohl für persönliche Gespräche als auch und besonders für Pressekonferenzen. Zu den meisten Ost-Europäischen Ländern: Leider wird dort vielfach Cash oder andere Gegenleistungen verlangt, da der Anzeigenmarkt angesichts der noch schwächelnden wirtschaftlichen Situation dünn ist. Polen und Tschechien sind (nach unserem Werteverständnis) etwas seriöser; CIS-Länder bilden das andere Extrem. Fachzeitschriften werten dort (und leider wieder zunehmend auch in West-Europa) jede Namensnennung als honorarpflichtige Werbung. Man kann da entweder mit den Wölfen heulen oder auf Medienpräsenz verzichten. Da steht (unsere) Ethik gegen Pragmatismus Allerdings sollte man nichts anbieten; manche überregionale Medien sind inzwischen auf der seriöseren Seite. Wer etwas fordert, findet subtile Wege dies deutlich zu machen. Abwägungssache. Es empfiehlt sich, auf lokale Ratgeber zu hören. Presse: Nadja Merl-Stephan Mail: nm@cc4y.de, Dr.Ingo Reichardt Mail: ir@cc4y.de, Tel. 06203 936381
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