Papst prangert in Neapel Gewalt im Namen Gottes an - Papst Benedikt XVI. hat am Sonntag in Neapel zum Widerstand gegen jede Form von Gewalt und zu einem friedlichen Zusammenleben aller Religionen aufgerufen. «In unserer von Konflikten zerrissenen Welt, in der sogar die Gewalt im Namen Gottes zuweilen gerechtfertigt wird, ist es wichtig zu betonen, dass Religionen niemals Hass transportieren dürfen», sagte das katholische Kirchenoberhaupt zum Auftakt eines dreitägigen Friedens- und Gebetstreffens vor Vertretern der Weltreligionen. «Im Gegenteil können und sollen die Religionen eine wertvolle Ressource sein, um Frieden unter den Menschen zu schaffen», fügte er hinzu. Benedikt war am Morgen von Rom aus mit dem Hubschrauber in die kampanische Metropole geflogen.
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