Offener Brief an Frau BM Zypries
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Pressemeldung der Firma:
Dr. Angelika Fritz
Frankfurt, den 26.1.07
Absprachen im Gericht Sehr geehrte Frau Bundesministerin Zypries, wollen Sie sich für Ihre Vorschläge für Gerichtsverfahren ein Beispiel an der Schweiz nehmen? Die demokratischen Eidgenossen verfügen zwecks Absprache über den "diskreten", versiegelten Umschlag für den Richter, allein, damit der Prozessgegner nicht widersprechen kann. Gemacht ist das Verfahren NUR und ausschließlich für Unternehmen und Banken. Der einfache Bürger darf dieses Verfahren natürlich nicht nutzen. Also genau für die Zeugen von Herrn Hartz und Herrn Ackermann.
Wieviel genau in dem geheimen Umschlag ist, weiß nur der Zeuge des Unternehmens selbst - also ein Mannesmann-Zeuge, ein Vodafone-Zeuge, ein VW-Zeuge, ein Deutsche Bank - Zeuge, aber auch vielleicht ein Siemens - Zeuge und der jeweilige Richter selbst - wie Sie selbst, Ex-Kanzleramtschef Frank Walter Steinmeier, Joschka Fischer und der Ausschuss des Deutschen Bundestages längst wissen, und wie ausführlich dokumentiert im Buchhandel unter dem Titel "Schweizer Schwindel?" Was können wir von der Demokratie Schweiz also lernen? Unternehmen und Banken bleiben sauber und weiß. Sie müssen dann ihren Sitz nicht in die Schweiz verlegen, um diesen Joker ziehen zu müssen. Klar, wir in der Demokratie Deutschland kennen diesen geheimen Umschlag für das Gericht nur aus Mafiafilmen, die kein Vorbild sein sollen. Aber von dem Vorbild Demokratie Schweiz sollten wir alle lernen! Mit freundlichem Gruß Dr. Angelika Fritz Frankfurt
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