Ökologische Schäden für arme Länder teurer als Auslandsschulden - Die Industrienationen haben nach einer Analyse von US-Forschern in den vergangenen vier Jahrzehnten weltweit Umweltschäden im Wert von bis zu 47 Billionen US-Dollar verursacht. Diese Zeche zahlten zu einem erheblichen Teil die Entwicklungsländer, schreiben die Ökonomen in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften (online veröffentlicht). Mit geschätzten 2,2 bis 9,5 Billionen Dollar belasteten die Umweltschäden arme Länder stärker als die Summe ihrer Auslandsschulden von derzeit 1,8 Billionen Dollar. Bedeutsamster ökologischer Faktor der Rechnung sei der Klimawandel, schreiben die Forscher um Thara Srinivasan von der Universität von Kalifornien in Berkeley. Dies sei umso brisanter, da er sich - ebenso wie das Ozonloch - global auswirke, mit häufigeren Extremwetterlagen und Stürmen, Überschwemmungen und Dürren als kostenträchtige Folgen.
WERBUNG
Pressemitteilungen Kleinanzeigen

Send this page to somebody

Fill in the email address of your friend to send an email with the address.
Address info
(Required)
The e-mail address to send this link to.
(Required)
Your email address.
A comment about this link.
SUBCATEGORIES
 
 

Presseartikel nach Autoren
A  B  C  D  E  F  G  H  I  J  K  L  M  N  O  P  Q  R  S  T  U  V  W  X  Y  Z