Niedersachsens Landwirtschaftsminister Ehlen von Imkern ausgebuht - Imker sind von Natur aus ruhige und besonnene Personen, der lange Umgang mit den Bienen, die erst stechen, wenn sie bei ihrer Arbeit gestört oder angegriffen werden, färbt auf die Bienenhalter ab. Aber wehe, wenn die Imker die Bienen, den Honig und ihre berufliche Existenz bedroht sehen. Da verlieren selbst schon im Ruhestand befindliche 80jährige Berufsimker ihre Contenance und lassen Minister, Bürgermeister und Landräte deutlich spüren, daß auf klare Fragen klare Antworten und kein politisches Herumeiern gefordert ist. Diese Erfahrung mußte jetzt der niedersächsische Landwirtschaftsminister Ehlen machen, als er zu den alljährlichen Berufsimkertagen nach Soltau kam. Sein Grußwort wurde mit höflichem Beifall quittiert und eigentlich ist der Ministerbesuch bei den Imkern auch eher in die Kategorie Heimspiel einzuordnen – Imker sind nun nicht wirklich dafür bekannt, Forderungen und Wünsche mit dem Teeren und Federn des Adressaten zu verbinden.
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Niedersachsens Landwirtschaftsminister Ehlen von Imkern ausgebuht

2008/01/15 07:05

Pressemeldung von:
Imkerei Honighäuschen
Imker sind von Natur aus ruhige und besonnene Personen, der lange Umgang mit den Bienen, die erst stechen, wenn sie bei ihrer Arbeit gestört oder angegriffen werden, färbt auf die Bienenhalter ab. Aber wehe, wenn die Imker die Bienen, den Honig und ihre berufliche Existenz bedroht sehen. Da verlieren selbst schon im Ruhestand befindliche 80jährige Berufsimker ihre Contenance und lassen Minister, Bürgermeister und Landräte deutlich spüren, daß auf klare Fragen klare Antworten und kein politisches Herumeiern gefordert ist.
Diese Erfahrung mußte jetzt der niedersächsische
Niedersachsens Landwirtschaftsminister Ehlen von Imkern ausgebuht
v.l.n.r.: Landwirtschaftsminister Ehlen, Percy Schmeiser, Walter Haefeker und Manfred Hederer, DBIB-Präsident
Landwirtschaftsminister Ehlen machen, als er zu den alljährlichen Berufsimkertagen nach Soltau kam. Sein Grußwort wurde mit höflichem Beifall quittiert und eigentlich ist der Ministerbesuch bei den Imkern auch eher in die Kategorie Heimspiel einzuordnen – Imker sind nun nicht wirklich dafür bekannt, Forderungen und Wünsche mit dem Teeren und Federn des Adressaten zu verbinden.
An diesem Sonntag erging es Minister Ehlen deutlich anders. Er wurde zwar nicht geteert und gefedert, aber nach dem Vortrag von Percy Schmeiser, dem Träger des Right Livelihood Award von 2007, wurden Fragen an ihn gestellt. Dabei wurde auch seine Position zur Grünen Gentechnik hinterfragt und es kam eine typische Politikerantwort. Mit dem Verweis auf Brüssel, wo eine einheitliche Regelung getroffen werden müsse, suchte der Minister den Schwarzen Peter abzuwälzen und vermied eine klare persönliche Aussage.
Da brach im Saal eine Protestwelle und minutenlanges Buhrufen aus. Diese Antwort wollten die anwesenden Imker und Landwirte nicht hinnehmen und gaben dem Minister sehr deutlich zu verstehen, was von seiner Antwort zu halten sei – nichts!



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