Neuheiten für Radsportler
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Individueller und schneller. Auf der Eurobike erweist sich die Radsparte wieder einmal als Innovationsmotor. „Wie können wir Radsportler noch schneller machen?“ ist die Leitfrage der kommenden Saison – dies sind die Antworten: Vom der eigenen Triathlon-Modellpalette ließ sich der US-Hersteller Felt bei der Konzeption seiner neuen Straßenmaschine AR inspirieren. Der elegante Renner, der in der nächsten Saison auch vom US-Profiteam „Garmin Chipotle H3O“ gefahren wird, ist auf geringsten Luftwiderstand hin optimiert worden.
Tests im Windkanal versprechen Rennfahrern
auf dem AR eine merklichen Vorteil; sie sparen „Energie, die beim Schlussspurt entscheidend sein kann“, so Felt-Marketingmann Stefan Scheitz. Das spezielle Steuerrohr des AR verringert die Stirnfläche, Unter- und Sattelrohr sind so geformt, dass bremsende Verwirbelungen durch die Laufräder minimiert werden. Schalt- und Bremszüge werden im Rahmen geführt. Kein Rad, um sich im Feld zu verstecken – das Felt AR ist für mutige Ausreißer gemacht und dürfte so manchen Akteur im Profizirkus als Sieger über die Ziellinie tragen. Fahrrad-Uni für die Branche. Einen legendären Ruf unter den Rahmenbauern genießt der Amerikaner Ben Serotta. Seine Produkte sind handwerklich perfekt und ästhetisch überzeugend, doch das ist nicht das ganze Geheimnis der Edelschmiede:
Wie kein Zweiter hat sich Serotta um die Erforschung der biomechanischen Zusammenhänge beim Radfahren verdient gemacht; sein „Size Cycle“ zur Vermessung der Sitzposition und umfangreiche Händlerschulungen stellen sicher, dass der Käufer eines Serotta-Maßrahmens auch wirklich optimal auf seinem neuen Rad sitzt. Dieses Wissen gibt Serotta nun auch in Europa mit dem Serotta International Cycling Institute weiter (SICI Europe, www.serottacyclinginstitute.com). Trainer, Physiotherapeuten, Radhändler – die gesamte Fahrradbranche soll von dem Projekt profitieren. „Das SICI ist ein eigenständiges Institut und keine Verkaufshilfe für Serotta“, bekräftigt Firmengründer Ben Serotta. „Optimale Haltung = mehr Fahrspaß = mehr Verkäufe“ könnte die Gleichung lauten. Und wenn davon die gesamte Branche profitiert, kann sich das nur positiv aufs Highend-Segment auswirken. Weiter unter:
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