Neues Stationsgebäude für das LKH Wunstorf - Seit seiner Gründung im Jahr 1880 als „Korrektionsanstalt zu Wunstorf“ hat das Niedersächsische Landeskrankenhaus viele bauliche Veränderungen erlebt. Seit 1952 firmiert das Fachkrankenhausunter der jetzigen Bezeichnung, die auch nach dem im Jahr 2007 erfolgten Erwerb durch die Klinikum Region Hannover GmbH fortbesteht. Ein markanter Punkt in der Chronik des Landeskrankenhauses ist der Neubau des Hauses 10, welcher inmitten des weitläufigen, parkähnlichen Geländes im Jahr 2007 durch das im Krankenhausbau seit Jahrzehnten erfahrene Systembauunternehmen OFRA aus Beverungen erfolgte. Nachdem bereits seit drei Jahren Planungen für eine Erweiterung vorlagen, entstand im Jahr 2006 durch den Umzug der Fachabteilung für Abhängigkeitserkrankungen von Bad Rehburg nach Wunstorf an diesem Standort kurzfristig ein hoher Bettenbedarf in einer Größenordnung von ca. 100 Betten.
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Neues Stationsgebäude für das LKH Wunstorf

2008/01/30 13:14

Pressemeldung von:
OFRA Generalbau GmbH & Co KG
Seit seiner Gründung im Jahr 1880 als „Korrektionsanstalt zu Wunstorf“ hat das Niedersächsische Landeskrankenhaus viele bauliche Veränderungen erlebt. Seit 1952 firmiert das Fachkrankenhausunter der jetzigen Bezeichnung, die auch nach dem im Jahr 2007 erfolgten Erwerb durch die Klinikum Region Hannover GmbH fortbesteht.

Ein markanter Punkt in der Chronik des Landeskrankenhauses ist der Neubau des Hauses 10, welcher inmitten des weitläufigen, parkähnlichen Geländes im Jahr 2007 durch das im Krankenhausbau seit Jahrzehnten erfahrene Systembauunternehmen OFRA aus Beverungen
Neues Stationsgebäude für das LKH Wunstorf
Inmitten eines parkartigen Geländes liegt das neue Haus 10 des LKH Wunstorf
erfolgte. Nachdem bereits seit drei Jahren Planungen für eine Erweiterung vorlagen, entstand im Jahr 2006 durch den Umzug der Fachabteilung für Abhängigkeitserkrankungen von Bad Rehburg nach Wunstorf an diesem Standort kurzfristig ein hoher Bettenbedarf in einer Größenordnung von ca. 100 Betten.

Nach Besichtigung mehrerer Referenzobjekte in Modulbauweise votierte das als Bauherr auftretende Staatliche Baumanagement Weser-Leine in Nienburg für dieses Fertigungsverfahren. Die kurze Bauzeit, die gleichzeitig sehr hohe Bauqualität und anspruchsvolle Optik kam den Anforderungen an das zu erstellende Stationshaus in perfekter Weise entgegen.

Das Haus ruht auf einer Pfahlgründung mit Balkenrost. Diese relativ aufwändige Fundamentierung war auf Grund der spezifischen Bodenverhältnisse erforderlich. Die auf Wärmedämmverbundsystem aufgebrachte Fassade in Klinkerriemchenausführung bildet eine gelungene Verbindung zur vorhandenen Bausubstanz.

Das neue Gebäude verfügt in jeder Etage über jeweils 10 Zimmer, in denen je zwei Patienten im Alter von 18 - 55 Jahren untergebracht sind, die im Bereich der Allgemeinpsychiatrie betreut werden. Neben den Tages- und Essensräumen verfügt der Neubau über Schwesternzimmer, eine Verteilerküche und diverse Technikräume. Der Innenausbau wurde, bis auf die Einbaumöbel, ebenfalls durch OFRA durchgeführt, wobei hell und freundlich gestaltete Räume sowie optimaler Schallschutz die Genesung der Patienten positiv beeinflussen.

Die 36 benötigten Systemeinheiten wurden einschließlich der Außenwände und eingebauten Fenster angeliefert. Die witterungsunabhängige Produktion der Systemeinheiten in Hallen garantiert eine optimale Qualität und eine verzögerungsfreie Fertigung. Die gesamte technische Infrastruktur wie Stromversorgung, Wasser, Heizung, Lüftung, Datenleitungen etc. ist in den Decken der Module verlegt und erlaubt zu jeder Zeit – also auch nachträglich – nicht nur eine bedarfsgerechte Nachrüstung, sondern auch eine individuelle Raumaufteilung der beiden Geschosse.

Das neue Haus 10 des Landeskrankenhauses konnte im März 2007 in Betrieb genommen werden. Wie der Vertreter des Bauherrn, Herr Pflegedirektor Dieter Salewski, bestätigt, erfüllt das Stationshaus die gestellten Anforderungen an Funktionalität und Optik, so dass Zufriedenheit mit dem realisierten Bauprojekt besteht.



Kontakt zum Autor des Artikels:
web: http://www.ofra.de
 

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