Neues Patientenhaus in Modulbauweise für Paracelsus-Klinik in Scheidegg
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Pressemeldung von:
OFRA Generalbau GmbH & Co KG
Die Paracelsus-Klinik in Scheidegg ist eine von 13 Rehabilitationskliniken, die von Paracelsus in Deutschland betrieben werden. Ende der sechziger Jahre als Krebsnachsorgeklinik erbaut, ist das Haus auf die Postakutbehandlung nach Brustkrebs, gynäkologischen Tumoren sowie Tumoren der Verdauungsorgane spezialisiert. Therapeutischer Schwerpunkt der Fachklinik ist die Psychoonkologie, die psychologische Behandlung von Krebspatienten.
Mit mehr als 2.400 behandelten Patienten jährlich, darunter ca. 1.800 Brustkrebspatientinnen, ist die Paracelsus-Klinik in Scheidegg eines der
größten Brustkrebsnachsorgezentren in Deutschland. Eine zuletzt auf nahezu 500 Patienten angewachsene Warteliste machten eine kurzfristige Erweiterung der Klinik unumgänglich.
Um die Genesung der im Bestandsgebäude untergebrachten Patienten nicht unnötig durch Baulärm zu beeinträchtigen, kam für die Errichtung des Neubaus nur die schnelle und geräuscharme Modulbauweise in Frage. Neben dem günstigen Angebotspreis war das Raumkonzept des neuen Patientenhauses entscheidend für die Auftragsvergabe an den Systembau-Spezialisten OFRA aus Beverungen. Die zwischen 22 und 31 m² großen Zimmer bieten den Patienten den Komfort und die Behaglichkeit, die sie benötigen, um sich auf ein selbstbestimmtes, angstfreies Leben vorzubereiten. Das Unternehmen Paracelsus bietet im Klinikum Scheidegg nicht nur Einzel-, sondern auch Doppelzimmer an, und kommt damit der Nachfrage nach Unterbringungsmöglichkeiten für Begleitpersonen entgegen. Darüber hinaus stehen im Neubau vier behindertengerechte Zimmer zur Verfügung. Insgesamt verfügt die Klinik nach Inbetriebnahme des Anbaus über 200 Betten. Das teils drei-, teils vierstöckige Patientenhaus ruht auf Streifenfundamenten; das Bestandsgebäude wurde während der Bauzeit des Erweiterungsbaus mittels Spundwänden befestigt. Die aufwändige Fundamentierung war auf Grund der spezifischen Bodenverhältnisse (Erdbebenzone, Hanglage) erforderlich. Ein Bachlauf musste umgeleitet werden. Dennoch konnte die veranschlagte Bauzeit von sechs Monaten eingehalten werden. Durch den Vor-Ort-Ausbau konnte OFRA als Generalunternehmer wesentliche Aufträge an einheimische Handwerksunternehmen vergeben. Der Erweiterungsbau wurde im April 2008 in Betrieb genommen. Er führt mit seiner attraktiven Optik, den eleganten Balkonen und der zum Teil in Holz gehaltenen Fassade den Architekturstil des Bestandsgebäudes fort und fügt sich harmonisch in die voralpenländische Hügellandschaft ein. Sowohl Bauherr als auch Patienten bestätigen eine vollkommene Zufriedenheit mit den realisierten Bauprojekt.
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