Neue Wutrede seines Ex-Pastors schadet Obama - Rückenstärkung für Hillary Clinton: Wenige Tage vor der wichtigen Präsidentschaftsvorwahl in North Carolina hat der Gouverneur des Staates ihre Nominierung als demokratische Spitzenkandidatin empfohlen. Unterdessen hat der radikale Expastor des Clinton-Rivalen Barack Obama, Jeremiah Wright, neue Schlagzeilen ausgelöst. Nachdem sich Obama bereits Anfang März von mehreren früheren Predigt-Äußerungen des Geistlichen distanziert hatte, trat Wright mit neuen kontroversen Bemerkungen an die Öffentlichkeit. Obama sagte erneut, Wright spreche nicht in seinem Namen und auch nicht «im Namen meines Wahlkampfes». Die demokratische Kandidatenkür in North Carolina findet am 6.
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Neue Wutrede seines Ex-Pastors schadet Obama

2008/04/29 19:19

Pressemeldung von:
ANCOSO Development GmbH
Rückenstärkung für Hillary Clinton: Wenige Tage vor der wichtigen Präsidentschaftsvorwahl in North Carolina hat der Gouverneur des Staates ihre Nominierung als demokratische Spitzenkandidatin empfohlen. Unterdessen hat der radikale Expastor des Clinton-Rivalen Barack Obama, Jeremiah Wright, neue Schlagzeilen ausgelöst. Nachdem sich Obama bereits Anfang März von mehreren früheren Predigt-Äußerungen des Geistlichen distanziert hatte, trat Wright mit neuen kontroversen Bemerkungen an die Öffentlichkeit. Obama sagte erneut, Wright spreche nicht in seinem Namen und auch nicht «im Namen
Neue Wutrede seines Ex-Pastors schadet Obama
Barack Obamas früherer Pastor Jeremiah A. Wright bringt den Präsidentschaftskandidaten erneut in Schwierigkeiten.
meines Wahlkampfes».

Die demokratische Kandidatenkür in North Carolina findet am 6. Mai statt. Am selben Tag sind auch Vorwahlen in Indiana angesetzt. Nach Umfragen liegt der schwarze Senator Obama in North Carolina, das einen hohen afroamerikanischen Bevölkerungsanteil hat, mit mindestens zehn Prozentpunkten in Führung. In Indiana deutet sich dagegen ein Kopf-an-Kopf-Rennen an. Viele Experten meinen, dass ein Doppelsieg für Obama massiv den Druck auf Clinton verstärken würde, aus dem Rennen auszusteigen.

Der inzwischen in den Ruhestand getretene Wright hatte in den im März bekanntgewordenen Predigt-Passagen unter anderem gesagt, die USA hätten durch eigenes terroristisches Verhalten die Terroranschläge vom 11. September selbst auf sich gezogen. Die Äußerungen hatten in den USA einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Nach wochenlangem Schweigen war Wright seit Freitag gleich mehrere Male an die Öffentlichkeit getreten. Dabei schwächte er zwar Teile seiner Äußerungen ab oder betonte, sie seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Andere Passagen bekräftigte er jedoch, darunter seine Behauptung, dass AIDS ein bewusstes Instrument der US-Regierung zur Vernichtung Schwarzer sei. In zahlreichen US-Medienkommentaren hieß es am Dienstag, Wright habe mit seinem Auftreten ausgerechnet so kurz vor den nächsten Vorwahlen Obama schwer geschadet.



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