Neue Studie der Hamburger Contrium Consulting AG veröffentlicht
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Pressemeldung von:
Contrium Consulting AG
Hamburg, 04.03.2008 – Das Hamburger Beratungsunternehmen Contrium Consulting AG veröffentlichte eine Studie über die Trends im deutschen Maschinenbau. Die Studie, in der die wichtigsten Aussagen zu den Planungen der kommenden fünf Jahre zusammengefasst sind, repräsentiert mehr als 40% der Beschäftigten der deutschen Vorzeigebranche. Interessant sind dabei vor allem die Aussagen der Unternehmen zu den geplanten Auslandsaktivitäten.
Im Rahmen ihrer Beratertätigkeit im Top-Management deutscher Großunternehmen und großer Mittelständler hat die Contrium Consulting AG eine
Studie über die Trends im deutschen Maschinenbau durchgeführt. Befragt wurden Vorstände und Geschäftsführer von rund 450 Unternehmen mit jeweils mehr als 100 Millionen Euro Jahresumsatz. Ein Viertel dieser Unternehmen hat aktiv an der Befragung teilgenommen. In Zahlen ausgedrückt repräsentieren die in der Studie erfassten Unternehmen mit über 130 Milliarden jährlichen Umsatz 10% des Gesamtumsatzes und mit etwa 400.000 Mitarbeitern mehr als 40% der Beschäftigten der Branche.
Die Studie bestätigt viele bekannte Trends, zeigt aber auch in mehreren Fragen hochinteressante Entwicklungen: So scheinen mehr und mehr Unternehmen im Maschinenbau nicht nur ihre „Werkbank“, sondern auch ihr Know-how auslagern zu wollen. Die globalen Rahmenbedingungen lassen viele Unternehmen darüber nachdenken, auch die Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Ausland zu betreiben. Dementsprechend zeigt die Studie auch ganz klar auf, dass die Umsatzentwicklungen entsprechend erwartet werden: Der Auslandsumsatz wird rasant steigen, der inländische eher stagnieren, so prognostizieren die Manager der befragten Firmen. Die Auswirkungen der Globalisierung machen den deutschen Unternehmen nicht nur Sorgen. Sie sehen darin vor allem Chancen für wachsende Absatzmärkte, auch wenn Industriespionage, Wechselkursrisiken und steigender Preisdruck als große Risiken genannt werden. Innerhalb der Verteilung der weltweiten Märkte wird sich nach den Erwartungen der Maschinenbauer einiges ändern: So genannte Schwellenländer wie China, Russland und Indien sollen den bisherigen Hauptabsatzmärkten den Rang ablaufen, der EU-15-Raum wird deutlich an Bedeutung verlieren. Neben vielen anderen Ergebnissen, die von der Studie herausgearbeitet wurden, äußerten sich die befragten Unternehmen auch zu inländischen Themen: Die Hauptforderungen an die Politik sind nicht neu, es geht nach wie vor um flexiblere Arbeitszeiten und liberaleren Kündigungsschutz; interessant auch die Antworten zum Mindestlohn, der ja breiten Raum innerhalb der jüngsten Tagespolitik einnahm: Mindestlohn ist für die Branche kein Thema! Das Lohnniveau im Maschinenbau liegt ganz offensichtlich durchgängig über der in der Öffentlichkeit diskutierten Höhe.
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